Pauschalreisen

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KONSUMENT 7/2018 veröffentlicht: 28.06.2018

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Kommt es bei einer Pauschalreise zu Änderungen im Programm, kann dies zum Reiserücktritt berechtigen.

Lesen Sie auch Pauschalreisegesetz: neu ab Juli 2018

Das Ehepaar Müller (Namen der Redaktion bekannt) möchte sich mit einer Reise ans Nordkap einen alten Traum erfüllen. Billa Reisen hat ein vielversprechendes Angebot: sieben Nächte durch Schweden, Finnland und Norwegen inklusive Halbpension und diverse Ausflüge ab 1.099 Euro.

Stockholm, Turku, Helsinki

Ausgangspunkt der Rundreise ist Stockholm. Danach steht eine Schiffspassage durch die Schärenlandschaft und weiter nach Turku mit Übernachtung an Bord auf dem Programm. Am zweiten Tag soll die Reise nach einer Stadtführung in Turku mit dem Bus Richtung Helsinki weitergehen, wo ebenfalls eine Stadtführung vorgesehen ist. Alle genannten Punkte werden im Reiseprospekt als Highlights beschrieben.

Flug storniert

Als sich die beiden Konsumenten am Morgen der Abreise gemeinsam mit den anderen Teilnehmern am Flughafen Wien einfinden, werden sie davon in Kenntnis gesetzt, dass der Flug storniert wurde. Der Gruppe wird angeboten, sich der Reise verspätet am Abend des zweiten Tages in Helsinki anzuschließen. Ein Teil der Reisenden nimmt das Angebot an, um nicht ganz leer auszugehen.

Das Ehepaar Müller ist mit dem Vorschlag nicht einverstanden und möchte die Reise in dieser Form gar nicht mehr antreten. Gerade von den Besichtigungen von Stockholm, Turku und Helsinki sowie von der Schiffspassage durch die einzigartige Schärenlandschaft hatten sie sich nämlich einiges versprochen.

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Kommentare

  • nie mehr billa reisen
    von der besserwisser am 29.06.2018 um 22:39
    habe ebenfalls schlechte erfahrung mit billa-reisen gemacht und werde diese sicherlich NIE mehr beschäftigen.
    in einem hotel wurde von einer größeren deutschen reisegruppe aus thüringen die ganze nacht lautstark durchgefeiert - u.a. auch im zimmer über uns sowie auf benachbarten balkonen. da abzusehen war, dass die folgende nacht ähnlich ablaufen wird - die gruppe hat das hotel offensichtlich nur zum durchfeiern für ein verlängertes wochenende gebucht - haben wir den aufenthalt 1 nacht früher abgebrochen.
    nachdem wir den sachverhalt inklusive anteilige rückerstattung für diese 1 nacht von billa verlangten, teilte uns dieser mit, dass lt. rücksprache mit dem hoteleigner keinerlei lärmmäßige beeinträchtigung gegeben war.
    einem reiseveranstalter, der dem vermieter mehr glaubt, als seinem kunden, kann ich nicht mehr trauen - dies ist kein partner für mich! das war ganz sicher das letzte arrangement, welches ich über billa-reisen gebucht habe. da haben wir - als vielreisende - mit anderen veranstaltern (z.b. hofer-reisen) schon wesentlich bessere und kulantere erfahrungen gemacht.
    der fall liegt schon 3 jahre zurück - der aufenthalt ist mir jedoch noch immer in schlechter erinnerung.
  • Pauschalreisegesetz 2018
    von Gundl am 29.06.2018 um 12:42
    Den Artikel über das neue Gesetz fand ich erfreulich.
    Daher bin ich den Links gefolgt und habe eigentlich keine brauchbare Info gefunden, worauf ich bei künftigen Buchungun besser achten sollte.
    Habe mir dann direkt das Gesetz geladen (https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20009859&FassungVom=2018-07-01) und festgestellt, dass für mich das Juristendeutsch undurchdringlich ist.
    Daher ist hilft mir der Artikel nicht und ich wünsche mir eine "Übersetzung" in Verbraucherdeutsch.
    gundl

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