KONSUMENT.AT - Pensionsvorsorge mit Immobilien - Leibrente: Details klären

Pensionsvorsorge mit Immobilien

Haus oder Eigentumswohnung

Seite 3 von 5

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 5/2011 veröffentlicht: 15.04.2011

Inhalt

Die Höhe der zumeist monatlichen Leibrente ist frei zwischen Verkäufer und Erwerber zu vereinbaren. Berücksichtigt werden jedoch folgende Punkte:

  • Wert der Immobilie
  • verbleibende Lebenszeit des Verkäufers nach amtlicher Sterbetafel (Schätzwert)
  • Sicherheitsabschlag zum Schutz des Er­werbers
  • fixer Rentenbetrag oder indexierter (an die Inflationsrate angepasst)
  • zeitliche Länge des Wohnrechts für den ­Verkäufer (lebenslang oder bis zur Pflegebedürftigkeit, )
  • Zinsersparnis für den Käufer im Vergleich zu einem Bankkredit
  • Beginn der Rentenzahlung

Ein späterer Beginn (aufgeschobene Leib­rente) führt zu Ersparnissen für den Erwerber und so zu höheren Monatsbeträgen.

Bei einer Leibrente sind unterschiedlichste Regelungen möglich. So könnte etwa ein Ehepaar mit dem Käufer eine Leibrente bis zum Tode des zweiten Verkäufers verein­baren, mit unterschiedlichen Rentenhöhen für den Fall von einem oder zwei Leibrenten-Empfängern.

Tipp: Sie können natürlich auch bei Vorhandensein von Erben ein Leibrenten-Geschäft mit diesen vereinbaren. Hierdurch können Sie weiterhin in Ihrer bisherigen Wohnung leben, erhalten eine Zusatzpension und sind nicht auf "Geschenke" oder die Unterstützung ­Ihrer Kinder oder anderer Erben angewiesen.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
2 Stimmen
Weiterlesen