KONSUMENT.AT - Pensionsvorsorge mit Immobilien - Umkehrhypothek bzw. Immobilienrente

Pensionsvorsorge mit Immobilien

Haus oder Eigentumswohnung

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KONSUMENT 5/2011 veröffentlicht: 15.04.2011

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Umkehrhypothek

Die zweite Möglichkeit ist die sogenannte Umkehrhypothek (auch: Reverse Mortgage, Immobilienrente). Volkstümlich gesagt ist dies eine Möglichkeit, in den eigenen Wänden weiterhin mietfrei zu wohnen, den Wert der Wohnung oder des Hauses jedoch nach und nach zu "verfrühstücken". Der in der Immobilie wohnende Eigentümer erhält ­hierbei eine lebenslange Zusatzpension, die quasi eine Vorab-Ausschüttung eines spä­teren Verkaufserlöses ist.

Eine Hypothek ist ein Kredit zur Finanzierung der Immobilie, wobei der Kredit nach und nach zurückgezahlt wird. Bei einer Umkehrhypothek ist es andersherum: Sie haben eine (fast) schuldenfreie Immobilie und durch die Auszahlungen baut sich die Hypothek nach und nach auf. Ein verbleibender Verkaufserlös steht im Gegensatz zur Leibrente den Erben zu.

Die monatliche Rente hängt ab von:

  • der Höhe des Immobilienwertes
  • der Länge der Rentendauer
  • der Höhe der Sicherheitsabschläge für den Anbieter
  • der Höhe der verwendeten Zinssätze

In Amerika schon lange bekannt

In Amerika ist diese Reverse Mortgage seit Langem bekannt, in Deutschland und Österreich noch nicht. Nach und nach kommen jedoch vermehrt Anbieter auf den Markt. Auch die s Bausparkasse bietet diese Form von Hypothek an, allerdings nur bei nachgewiesener Pflegebedürftigkeit. Die Palette der Möglichkeiten zur Pensionsvorsorge wird so jedenfalls um eine Facette erweitert.

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