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Reiseversicherungen

Sorgenfrei verreisen

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KONSUMENT 4/2018 veröffentlicht: 22.03.2018

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Besser direkt abschließen

Wir vom VKI empfehlen, Reisebuchung und Versicherungsschutz unbedingt zu trennen. Mitunter decken bestehende Verträge schon einige Bereiche ab. Und was noch fehlt, wählen Sie besser gezielt aus (siehe „Was man wirklich braucht“). So braucht zum Beispiel jemand, der eine private Freizeit-Unfallversicherung hat (die eventuell auch Partner und Kinder mitversichert), keine zusätzliche Reiseunfallversicherung. Dies ist zwar eine der wenigen Versicherungssparten, wo im Fall einer Invalidität aus beiden Versicherungen eine Leistung erfolgt, aber selbst hier ist es sinnvoller, sich gleich über die private Unfallversicherung mit einer ausreichend hohen Versicherungssumme zu schützen, als eine zweite Polizze übers Reiseportal abzuschließen.

Mehrfachversicherungen

In allen anderen Fällen, etwa bei einer Hubschrauberbergung oder der Rückholung aus dem Ausland, werden die Kosten ohnedies nur einmal ersetzt. Eine Mehrfachversicherung macht hier keinen Sinn. Autofahrerclubs zum Beispiel bieten im Zuge der ­Mitgliedschaft gegen Aufpreis einen Reise­versicherungsschutz, und bei alpinen Vereinen sind über den Mitgliedsbeitrag oder gegen geringe Zuzahlung Reiserisiken versichert.

Auch Kreditkarten sehen gelegentlich einen Reiseversicherungsschutz vor – manchmal nur für den Inhaber, bisweilen auch für die Angehörigen. Oft gilt als Bedingung, dass in einem bestimmten Zeitraum vor der Reise mit der Karte bezahlt wurde oder dass die Reise selbst mit der Kreditkarte be­glichen wurde. Es kann sich lohnen, hier genau nachzulesen oder nachzufragen, in welchem Umfang man vielleicht bereits Versicherungsschutz genießt.

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