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Internet-Apotheken

Bittere Online-Pillen

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Konsument 4/2011 veröffentlicht: 17.03.2011

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Apotheken aus Großbritannien mit illegaler Lieferung

Auch vier britische Apotheken lieferten ihre Waren illegal nach Österreich. Im Gegensatz zu den deutschen Versandapotheken wurden auf den Bestellformularen allerdings bestimmte Angaben wie Alter des Patienten, Symptome und Beschwerden nachgefragt. Ebenfalls angegeben werden sollte teilweise, ob andere Medikamente eingenommen werden, Nebenwirkungen und Allergien bekannt sind oder ob eine Schwangerschaft vorliegt.

  • Chemist Direct (UK): Die Lieferung von Dulcolax war auf 100 Stück beschränkt. Bei der cortisonhaltigen Salbe wurde davor gewarnt, diese im Gesicht anzuwenden. Zudem erhielten wir per E-Mail die Information, dass die bestellten Präparate nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden sollten. Zu Dulcolax wurde zudem mitgeteilt, dass die Symptome Hinweise für eine ernsthafte Erkrankung sein könnten und das Mittel ohne ärztliche Abklärung nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden sollte. Die Lieferung erfolgte innerhalb von 7 Tagen, die Versandkosten betrugen 14,38 Euro. Wenig vertrauenswürdig war die Tatsache, dass das Ablaufdatum des ebenfalls gelieferten Schmerz- und Fiebermittels für Kinder (Nurofen Children orange) bereits im Folgemonat endete. Die Bezahlung erfolgte mit Kreditkarte.
     
  • Express Chemist (UK): Auch hier konnte  nur eine 100-Stück-Packung Dulcolax bestellt werden. Die Versandkosten betrugen 11,02 Euro. Das Paket wurde zehn Tage nach der Bestellung geliefert. Bezahlt wurde mit Kreditkarte.
     
  • Natcol.com Pharmacy (UK): Die einzige britische Versandapotheke, bei der wir mehrere Packungen des Abführmittels bestellen konnten. Als besonderen Service bietet die Apotheke eine Expertenberatung zu den bestellten Präparaten an. Die Versandkosten beliefen sich auf 30 Euro, die Lieferzeit  betrug acht Tage. Bezahlt wurde mit Kreditkarte.
     
  • One Click Pharmacy (UK): Auch bei dieser Apotheke war die Bestellung des Abführmittels Dulcolax auf eine 100-Stück-Packung begrenzt. Die Lieferzeit betrug 8 Tage, der Versand kostete 8,98 Euro. Ein Arzneimittel (Schmerz-/Fiebermittel für Kinder) wies allerdings nur eine Mindesthaltbarkeit von drei Monaten ab Lieferzeitpunkt auf. Bezahlt  wurde mit Kreditkarte.

 

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Kommentare

  • Versandapotheken Österreich
    von REDAKTION am 13.12.2012 um 15:38
    Die genannte Versandapotheke ist in Tschechien zugelassen. Über die Qualität der versendeten Ware können wir derzeit keine Aussagen machen. Zu beachten ist, dass für Bestellungen unter 45 Euro Versandkosten anfallen. Diese können den vermeintlichen Preisvorteil mehr als zunichte machen.
  • Versandapotheken Österreich
    von Kitsune am 12.12.2012 um 22:06
    Vor kurzem ging die österreichische Versandapotheke Vamida (www.vamida.at) online. Vamida rühmt sich die schnellste zu sein, was aufgrund einer Kooperation mit der österreichischen Post möglich ist. Wenn man vor 17.00 bestellt bekommt man die Bestellung am nächsten Tag. Ausser rezeptfreien Medikamenten werden auch Kosmetik, Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine und Mineralstoffe, sowie Homöopathische Mittel angeboten.
  • es muss unterschieden werden
    von chabron am 26.03.2011 um 11:45
    zwischen online Apotheken die reguläre Arznei-und Drogeriewaren, wie z.B. in Deutschland übers Internet und das Gott sei Dank um einiges billiger, anbieten, oder den Fälscher-Hinterhof- Kellergiftlabors genau um DIESE gehts dabei Rattengift wird bei einer seriösen Onlineapotheke, die man auch persönlich betreten und Artikel direkt kaufen kann, nicht in einer Pille finden da gehts wieder mal um die Apotheker die ihre Felle wegscwimmen sehn den Unterschied sollte man schon auch heraus lesen können !