Hausapotheke

Was hineingehört

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KONSUMENT 2/2017 veröffentlicht: 26.01.2017

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Gut, wenn man sich bei kleineren Wehwehchen und Verletzungen zu Hause selbst versorgen kann. Doch was gehört in eine wohlsortierte Hausapotheke? Wir haben uns in verschiedenen Apotheken beraten lassen.

Bei Kopfschmerzen, einer Verkühlung oder kleineren Verletzungen sparen wir uns in der Regel den Weg in die Ordination und verarzten uns selber. Voraussetzung dafür ist eine wohlsortierte Hausapotheke.

Doch wer hat "im Ernstfall" nicht schon vergeblich nach Verbandmaterial gesucht oder festgestellt, dass der Schnupfenspray das Verfallsdatum längst überschritten hat. Man nimmt sich vor, den Apothekenschrank wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Doch was gehört dort überhaupt hinein und bei welchen ­Mitteln und Medizinprodukten macht es Sinn, diese auf Vorrat anzuschaffen?

Auf das Verfallsdatum achten

Eine Hausapotheke dient vor allem dazu, ­unangenehme Beschwerden rasch zu lindern und kleinere Verletzungen richtig zu ver­sorgen. In eine gut bestückte Hausapotheke gehören also neben Pflastern, Mullbinden und Wundauflagen auch bestimmte Medikamente. Arzneimittel haben ein Ablaufdatum. Deshalb ist es nicht ratsam, Mittel, die man eher selten benötigt, auf Vorrat einzukaufen.

Flüssigpräparate halten weniger lang

Vorrätig sein sollten vor allem geeignete ­Präparate gegen Erkrankungen, die immer wieder auftreten und die den Weg in die ­Apotheke zur Tortur machen können, etwa Fieber oder Kopfschmerzen. Beim Einkauf sollte man das Verfallsdatum im Auge behalten ­beziehungsweise nach Medikamenten mit möglichst langer Haltbarkeit verlangen. Grundsätzlich gilt: Flüssigpräparate halten weniger lange als Tabletten oder Kapseln.

Einmal geöffnet sind flüssige Arzneimittel nur relativ kurz haltbar. Die Aufbrauchfrist nach dem Anbrechen ist leider häufig nicht angegeben. Ein Versäumnis der Pharmaindustrie, auf das wir bereits in der Vergangenheit ­hingewiesen haben ( Haltbarkeit von Medikamenten und Nahrungs-Ergänzungsmitteln 5/2012 ) Welche Medikamente sollte man also (abgesehen von Mitteln, die man aufgrund akuter Erkrankungen vom Arzt verschrieben bekommen hat) im Haus haben?

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