KONSUMENT.AT - Kastner Honiglebkuchen - Rote Beete und Spinat im Lebkuchen?

Kastner Honiglebkuchen

Bunt bestreut

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veröffentlicht: 03.12.2019

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Honiglebkuchen nach „bewährter Tradition“, bei denen einige Zutaten für Überraschung sorgen. 

 

Das steht drauf: Kastner Honiglebkuchen

Gekauft bei: Interspar

Das ist das Problem

Lebkuchen, Kekse, Waffeln, Confiserie – im Bad Leonfeldener Traditionsbetrieb Kastner wird seit über 450 Jahren Süßes erzeugt. „Kastner – seit 1559“ steht im Firmenlogo. Und auf der unternehmenseigenen Homepage heißt es: „Beste natürliche Zutaten, sorgfältige Verarbeitung und handwerkliches Können sind die Basis unserer Kastner Spezialitäten“.

Rote-Bete-Saft-Konzentrat, Spinat-Pulver und Kurkumin

Eine Konsumentin hatte eine Packung Kastner Honiglebkuchen gekauft, las die Packungsaufschrift und stolperte über die Zutatenliste. Hier waren u.a. Rote-Bete-Saft-Konzentrat, Spinat-Pulver und Kurkumin angeführt. „Ich habe die Inhaltsstoffe des Honiglebkuchens der Traditionsbäckerei Kastner gelesen. Soweit ich mich erinnere, gehört in ein Lebkuchenrezept kein Roter Rübensaft und dergleichen“, monierte sie, als sie uns auf das Produkt hinwies. Der Honiglebkuchen ist mit buntem Zuckerstreusel verziert. Er enthält Rote-Bete-Saft-Konzentrat, Spinat-Pulver und Kurkumin.

Deutlichere Kennzeichnung wünschenswert

Kastner kündigte auf unsere Anfrage an, intern zu diskutieren, ob man das Produkt ändern und auf den Buntzucker verzichten wolle. Wir haben an dem bunten Zucker an sich nichts auszusetzen. Er sieht hübsch aus und zum Färben werden natürliche Zutaten verwendet. Im Lebkuchen selbst sind keinerlei Farbstoffe drin. Aber vielleicht könnte man auf der Packung deutlicher darauf hinweisen, dass Rote-Bete-Saft-Konzentrat & Co lediglich zum Färben des Buntzuckers eingesetzt wird. 

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