Kotányi Safran echt

Große Verpackung, wenig Safran

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veröffentlicht: 12.09.2017

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: eine Packung Safran, in der kaum Safran drin ist.

 

Das steht drauf: Kotányi Safran echt

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Echter Safran – orangerote, per Hand geerntete Blütennarben einer lila blühenden Krokusart  – zählt zu den teuersten Gewürzen der Welt. Er wird zum Backen sowie zur Zubereitung von Salaten und warmen Speisen verwendet und sorgt für feinen Geschmack und intensive gelbe Farbe. Eines der bekanntesten Gerichte mit Safran ist die spanische Paella.

Wenig Produkt in der Verpackung

Gewürzspezialist Kotányi bietet echten Safran im Beutel an. Ein KONSUMENT-Leser hatte einen solchen Beutel gekauft, geöffnet und darin ein kleines Briefchen mit den Safranfäden gefunden. „Meiner Meinung nach könnte man das Produkt um ein Vielfaches kleiner verpacken“, schrieb er uns, als er uns auf das Produkt aufmerksam machte.

Wir meinen das auch. Wie auf unserem Foto zu sehen ist, macht die Größe des Briefchens lediglich einen Bruchteil der Größe des Beutels aus. Im Geschäft haben Kunden allerdings keine Chance, zu erkennen, wie wenig Produkt in dieser Packung steckt. Das zeigt sich erst nach dem Öffnen.

Rein rechtlich ok

Rein rechtlich gibt es hier freilich nichts auszusetzen. Das Produkt ist korrekt deklariert, das Füllgewicht (0,12 g) auf der Packungsrückseite angegeben. Nur: Wer kann schon abschätzen, wie viel Platz 0,12 g Safranfäden in diesem Beutel einnehmen?   

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