Nestlé Nesquick Crunchy Müsli

Viel Luft in der Packung

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veröffentlicht: 20.07.2017

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: eine Packung Nesquick Müsli, die von außen wesentlich mehr Inhalt verspricht, als sie tatsächlich enthält.

 

Das steht drauf: Nestlé Nesquick Crunchy Müsli

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Nestlé Nesquick Crunchy Müsli wird in einem Karton mit aufgestellter Lasche angeboten. Die Schachtel im charakteristischen Nesquick-Gelb enthält einen Kunststoffbeutel mit Müsli. Nimmt man diesen Beutel heraus und stellt ihn neben den Karton, so sieht man, dass er gerade einmal zur Hälfte mit Müsli gefüllt ist. Die Packung ist also halb leer. Mit Nestlé Nesquick Crunchy Müsli kauft man daher auch viel Luft und unnötig viel Verpackungsmaterial ein. Das sorgt bei Kunden für Ärger. „Für mich ist das eine glatte Mogelpackung“, schrieb uns beispielsweise eine Konsument-Leserin empört.

Nestlé überlegt Optimierung der Verpackung

Und was sagt Nestlé dazu? Die neuartige Giebelverpackung und eine höhere Kartonstärke seien gewählt worden, um den Inhalt bestmöglich zu schützen. Die Zusammensetzung des Knuspermüslis mit kleineren und größeren Stückchen könne zu unterschiedlichen Füllhöhen im Beutel führen. Und: Durch häufiges Schütteln oder Druck auf die Verpackung könnten zudem kleinere Stückchen entstehen, das Produktvolumen sich dadurch ändern. Aber man werde mit dem Werk mögliche Packungsoptimierungen besprechen.

Schön, das zu hören. Schließlich bringen es andere Hersteller fertig, Müsli ressourcenschonender und konsumentenfreundlicher verpackt in den Handel zu bringen. Warum sollte das nicht auch Nestlé gelingen?

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