KONSUMENT.AT - Patros in Öl - Reaktion der Firma Hochland SE

Patros in Öl

Kuh im Schafspelz

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veröffentlicht: 09.07.2012, aktualisiert: 13.06.2017

Inhalt

Reaktion der Firma Hochland SE

Was die deutsche Hochland SE, der Hersteller von Patros in Öl dazu sagt, dass sie Kuhmilchkäse im griechischen Schafs- bzw. Ziegenkäse-Mäntelchen verkauft.  

„Die Abbildung auf der Vorderseite des Glases stellt beispielhaft eine klassische Verwendungsmöglichkeit unseres Patros in Öl dar. Denn mehr als 80 % der Verbraucher in Deutschland, die Salzlakenkäse essen, verwenden diesen als Zutat im Salat (Quelle: IMAS Sept 2008 & 2010). Die Abbildung von Salat als Hauptzubereitungsart ist für die gesamte Kategorie „Salzlakenkäse“ üblich.

Die abgebildete Ölflasche weist sowohl auf unsere Angebotsform der Würfel in Öl hin – im Gegensatz zu anderen ebenfalls erhältlichen Angebotsformen – als auch auf die Zubereitung eines gemischten Salats, zu dem in unserer Küche auf jeden Fall Speiseöl gehört.

Die Herkunft des Käses ist in der Zutatenliste klar an erster Stelle mit „Deutscher Käse“ angegeben. Damit ist für den Verbraucher eindeutig erkennbar, dass es sich nicht um griechischen Käse handelt.

Als weitere Zutat wird reines Pflanzenöl genannt. Es handelt sich hierbei um hochwertiges Rapsöl, das ein sehr wertvolles Fettsäurespektrum besitzt. Die Abbildung von Oliven als Zutat im Salat legt nicht den Schluss nahe, bei dem Öl im Glas handle es sich um Olivenöl. Die Verwendung von Olivenöl muss eigens deklariert werden. Fehlt dieser Hinweis, kann der Verbraucher davon ausgehen, dass kein Olivenöl enthalten ist.

Selbstverständlich ist Patros in Öl ein gemäß dem deutschen und europäischen Lebensmittelrecht hergestelltes und deklariertes Produkt. In der Zutatenliste findet der Verbraucher, wie oben angeführt, alle notwendigen Informationen über dessen Beschaffenheit. Eine Irreführung ist daher aus unserer Sicht ausgeschlossen.“

Hochland SE
5.6.2012

Wir meinen: Die Bezeichnung „Deutscher Käse aus pasteurisierter Kuhmilch in reinem Pflanzenöl“ findet sicher auch in großer Schrift und gut sichtbar auf der Vorderseite des Glases Platz, statt nur kleingedruckt auf der Rückseite. Verbraucherfreundlicher wäre es allemal!

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