KONSUMENT.AT - S-Budget Baguette - Blick aufs Etikett lohnt sich

S-Budget Baguette

Weit gereist

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KONSUMENT 3/2021 veröffentlicht: 21.01.2021

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: S-Budget Baguette aus Frankreich.

Das steht drauf: S-Budget Baguette

Gekauft bei: Interspar

Das ist das Problem

Baguette ist als „das“ französische Brot schlechthin bekannt und wird auch bei uns gern gegessen: als Beilage zu deftigen Gerichten, als Sandwich, zur Jause, ...

Nun werden in zahlreichen österreichischen Bäckereien nicht nur traditionelle Brotsorten produziert (z.B. Roggenbrot, Mischbrot), sondern auch für andere Länder typische Backwaren wie z.B. Fladenbrot, Croissants, Ciabattas, Bagels oder eben auch Baguettes. Das ist allgemein bekannt.
Umso mehr staunten zwei Konsumenten, als sie auf dem Etikett des Spar S-Budget Baguettes „Herkunft: Frankreich“ lasen. 

Von weit her

„Kaum zu glauben! Das frisch gebackene Baguette von Spar kommt aus Frankreich! Das heißt wohl, dass das tiefgekühlte(!) Baguette durch halb Europa gekarrt wird. Ist das in Zeiten eines Klimanotstandes nötig? Kann man das nicht in Österreich produzieren?“, schrieb uns einer der beiden.

Herkunftsangabe freiwillig

Bei Baguette muss die Herkunft nicht deklariert sein. Die Herkunftsangabe bei S-Budget Baguette erfolgt also aus freien Stücken und ist im Sinn der Transparenz zu begrüßen. Grundsätzlich wäre es aber unserer Ansicht nach besser, Baguette regionaler Herkunft anzubieten.

Viele bevorzugen Lebensmittel heimischer Herkunft

Viele Konsumenten ziehen Lebensmittel österreichischer Herkunft vor. Ein Produkt wie Baguette, das ebenso gut bei uns hergestellt werden könnte (und tatsächlich auch wird), muss unserer Meinung nach nicht durch halb Europa bis in unsere Geschäftsregale reisen.

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