KONSUMENT.AT - SPAR Natur pur Bio-Dinkelcracker Kümmel - Rückschritt: mehr Plastik als zuvor

SPAR Natur pur Bio-Dinkelcracker Kümmel

Statt „Plastik sparen“ mehr Kunststoffverpackung als früher

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veröffentlicht: 31.08.2021

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Was alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: „Plastik sparen“ ist angesagt, aber Spar verpackt SPAR Natur pur Bio-Dinkelcracker Kümmel jetzt mit einer extra Plastiktasse.

Das steht drauf: Natur pur Bio-Dinkelcracker Kümmelärkten

Gekauft bei: SPAR

Das ist das Problem

„Gemeinsam Plastik sparen SPAR “– bei dieser Ansage auf der Website von SPAR und Aufschriften in den Filialen sollte man annehmen, dass die Handelskette Plastikverpackungen im Sinne der Nachhaltigkeit reduziert. Doch einer Konsumentin ist nun bei einem SPAR Eigenmarken-Produkt das Gegenteil negativ aufgefallen.
 
Bei den SPAR Natur pur Bio-Dinkelcrackern Kümmel hat sich die Menge an Plastikverpackung leider vermehrt, wie es die Konsumentin in ihrer Zuschrift an uns beschreibt: „Ich kaufe immer mal wieder die Spar Natur pur Bio-Dinkelcracker. Früher waren die Cracker lose in einem Plastiksäckchen verpackt und geschützt durch eine Kartonbox. Inzwischen sind sie in einer Plastiktasse, die zusätzlich in einem Plastiksäckchen eingepackt ist.“ Die Konsumentin fragt verärgert: „Muss das wirklich sein, dass mehr Plastik zum Verpacken hergenommen wird? Mich ärgert die zusätzliche Plastiktasse, da die Cracker ja ohnehin durch die Kartonbox geschützt sind.“


Statt Plastik sparen jetzt noch mehr Plastik 

Dass Konsumentinnen und Konsumenten sensibel auf den Aufwand von Verpackungen reagieren, ist erfreulich. Plastikverpackungen und damit den Plastikmüll zu reduzieren, sollte nicht nur ein Werbeversprechen sein. Es ist ein Gebot des Umweltschutzes. Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass die Verunreinigung mit Plastikmüll ein gravierendes weltweites Problem ist, und das betrifft auch kompostierbare Kunststoffe. Wenn nun die Handelskette Spar bei Produkten ihrer Bio-Eigenmarke mehr Plastikmaterial als früher einsetzt, obwohl sie „Gemeinsam Plastik sparen mit SPAR“ auf der Homepage und in den Filialen ankündigt, ärgert das Kundinnnen und Kunden besonders.
 
Die beanstandeten Dinkelcracker von SPAR gibt es in mehreren Sorten. Bisher war dieses Knabbergebäck in einem Plastiksäckchen abgepackt. Dieses wiederum steckte in einem Karton. Doch nun änderte Spar die Verpackung. Im Plastiksackerl sind die Cracker jetzt zusätzlich auch in eine Kunststofftasse eingeschlichtet.


Zusätzliche Plastiktasse notwendig?

Wir haben dem Handelsunternehmen die Beschwerde der Konsumentin weitergeleitet und um Stellungnahme gebeten. Die nun aufwendigere Verpackung, so die Antwort von SPAR, komme aufgrund anderer Kundenbeschwerden über zu viele gebrochene Cracker zum Einsatz. Die Plastiktasse solle das feine Gebäck besser schützen. Die Beschwerde über das zusätzliche Plastik werde intern weitergeleitet. Es bleibt zu hoffen, dass Spar anstelle der Kunststofftrays doch eine nachhaltigere Lösung findet. Wir bleiben dran!

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