Dateyard AG

Vertrag trotz Kündigung verlängert

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KONSUMENT 6/2018 veröffentlicht: 24.05.2018

Inhalt

Dateyard reagierte nicht auf die Kündigung eines Kunden. Wir konnten helfen.  - Hier berichten wir über Fälle aus unserer Beratung; betreut hat den Fall Mag. Maria Ecker, MA.

Mag. Maria Ecker - Leiterin des VKI-Beratungszentrums (Bild: A. Thörisch/VKI) Herr Stöhr hatte sich am 27.6.2017 auf einer Online-Dating-Plattform für eine dreimonatige Premium-Mitgliedschaft registriert und dafür 89,70 € bezahlt. Laut den Nutzungsbedingungen war er berechtigt, den Vertrag mit 14-tägiger Frist vor Ablauf der Mitgliedschaft zu kündigen; andernfalls würde sich der Vertrag automatisch um drei Monate verlängern.

Inkassobüro und Anwalt

Am 12.9.2017 wollte Herr Stöhr den Vertrag per Fax kündigen. Als das nicht funktionierte, schickte er die Kündigung eingeschrieben per Post. Eine Kündigungsbestätigung erhielt er nicht, dafür aber eine Zahlungsaufforderung eines Inkassobüros über 164,90 € und schließlich eine Zahlungsaufforderung von einer Anwaltskanzlei über 182,90 €.

Fristgerecht gekündigt

Wir stellten klar, dass die Mitgliedschaft fristgerecht gekündigt worden war und es daher keine Grundlage für weitere Forderungen gab. Dateyard buchte die offene Forderung daraufhin aus.


Die Namen betroffener Konsumenten wurden von der Redaktion geändert. 

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo