Kaffee: Ethik-Test

Bekannte Marken im Hintertreffen

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KONSUMENT 2/2017 veröffentlicht: 26.01.2017

Inhalt

Der Klimawandel führt dazu, dass die Kaffee-Ernte starken Schwankungen unterliegt – Kaffee ist der Rohstoff mit den instabilsten Preisen.

25 Millionen Menschen im Kaffeeanbau (zumeist Kleinbauern) sind dem auf Gedeih und Verderb ausgesetzt. Sind sich die Kaffeeunternehmen ihrer Verantwortung bewusst?

Nischenmarken vor Platzhirschen

Die Stiftung Warentest hat in Deutschland Anbieter von Espressokaffee (ungemahlene Bohnen) einer Untersuchung unterzogen. Das Ergebnis: Die großen Marken landeten durchwegs im geschlagenen Feld. An der Spitze fanden sich drei Nischenfirmen, die für ihr Engagement bekannt sind:

  • der Naturkosthändler Rapunzel,
  • der Vorreiter von fair gehandelten Kaffee GEPA
  • sowie die demeter-zertifizierte Stiftung Lebensbaum.

Alle drei Marken sind in Österreich über Versand oder in ausgesuchten Geschäften (Bio-Läden, Weltläden) erhältlich. Sowohl ihr soziales als auch ihr ökologisches Engagement wird als sehr hoch bzw. hoch eingeschätzt.

Gut kamen auch noch Alnatura sowie der McCafé von McDonald´s davon. In heimischen McDonald´s-Lokalen wird der Espresso mit Rainforest Alliance Zertifikat nicht angeboten.

Als Schlusslicht fungierten die Renommiermarken Segafredo und Lavazza, aber auch Dallmayr und Melitta.

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