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Kassa, bitte!

Stressituation im Supermarkt

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KONSUMENT 6/2019 veröffentlicht: 16.05.2019, aktualisiert: 29.08.2019

Inhalt

Leserreaktionen

9er-Preise bremsen an der Kassa

Ich möchte eine schon sehr lange grassierende Unsitte anprangern, die eigentlich nicht direkt damit zu tun hat, aber doch den Barzahlungsvorgang bremst: Es handelt sich um diese idiotischen (ich muss sie leider so bezeichnen) 9er-Preise. Wieso geht sich bei scharfer Kalkulation – wie die Unternehmen immer wieder behaupten – so zufällig ein Preis von € 0,99, € 9,99, € 99,99 usw. aus? Wieso habe ich noch nie einen Betrag von – sagen wir mal – € 10,01 gesehen?

Ich weiß schon: Damit wollen die Unternehmen die Preise günstiger erscheinen lassen. Das ist zwar noch kein Betrug, aber Kundentäuschung! Und bringt dem einzelnen Unternehmen nichts, weil es die anderen auch tun. Es bringt aber Unübersichtlichkeit mit sich und verlängert eben den Barzahlungsvorgang. Wir würden uns alle leichter tun, wenn die Preise um den einen Cent höher wären. Ich weiß, die Preisgestaltung ist frei, aber leider muss anscheinend doch alles gesetzlich geregelt werden, um solche (und auch andere) Auswüchse zu verhindern.

Robert G. Stopfer
Münchendorf
(aus KONSUMENT 9/2019)

Nicht mehr zweispurig

Was mich selbst eigentlich noch immer am meisten stresst, ist nicht der Bezahlvorgang selbst, sondern, dass ich nach dem Bezahlen die gekaufte Ware nicht so schnell wegräumen kann, dass rechtzeitig genug Platz ist für den nächsten Kunden. Früher gab es jeweils zwei „Spuren“ – während in einer weggeräumt wurde, wurde mittels Verschieberegelung in die andere Spur umgeleitet. Aber das hat natürlich mehr Platz gebraucht ...

Margot Nessmann
E-Mail
(aus KONSUMENT 9/2019)

Stress an der Supermarktkassa

Also, meine oftmaligen Beobachtungen an der Supermarktkassa bestätigen mir, dass die langsamen Bezahlvorgänge überwiegend (geschätzt 70:30 %) durch Barzahler verursacht werden. Daher kann ich der Studie aus eigener Erfahrung keinesfalls beipflichten. Und Verständnis muss man daher öfters bei den Personen, die in ihren Geldbörseln endlos nach dem letzten Cent (ich bin für Abschaffung der 1- und 2-Cent-Münzen) aufbringen, als bei falschem Kartenhandling. Vielleicht könnte man eine Kassentrennung nach Bar- und Cardzahler anregen??

User "besserwisser"
(aus KONSUMENT 8/2019)

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen beim Zahlungsvorgang an der Supermarktkassa: leserbriefe@konsument.at.

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Kommentare

  • Supermarktkasse mit Bargeld bezahlen
    von herson am 15.06.2019 um 18:30
    also gut, ich soll nicht nach den Cents in meiner Geldbörse suchen, sondern mir Kleingeld herausgeben lassen, was ja meist wieder nur Centbeträge sind.
    was mache ich dann mit den vielen Centmünzen die sich in meiner Geldbörse ansammeln ?
    wegschmeißen ? in den Alteisenkontainer ?
  • verständnis ja - studie nein
    von der besserwisser am 02.06.2019 um 15:38
    also, meine oftmaligen beobachtungen an der supermarktkassa bestätigen mir, dass die langsamen bezahlvorgänge überwiegend (geschätzt 70 : 30 %) durch barzahler verursacht werden. daher kann ich der studie aus eigener erfahrung keinesfalls beipflichten. und verständnis muss man daher öfters bei den personen die in ihren geldbörseln endlos nach dem letzten cent (ich bin für abschaffung der 1- und 2-cent-münzen)suchen, haben, als bei falschem kartenhandling. vielleicht könnte man eine kassentrennung nach bar- und cardzahler anregen ;-)