Reparieren statt wegwerfen

EU-Parlament fordert Umdenken

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KONSUMENT 9/2017 veröffentlicht: 31.08.2017

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In einer Entschließung hat das Europaparlament die EU-Kommission aufgefordert, Maßnahmen gegen die Kurzlebigkeit vieler Konsumprodukte zu ergreifen – Stichwort „geplante Obsoleszenz“.

Im Einzelnen verlangen die Abgeordneten Mindeststandards für die Haltbarkeit von Geräten und Anreize zur Reparatur – etwa durch einfach austauschbare Einzelteile oder durch steuerliche Erleichterungen für Reparaturbetriebe. Wesentliche Komponenten wie Akkus sollten nur dann fest eingebaut werden, wenn dies aus Sicherheitsgründen unerlässlich sei. Bereits zuvor hatte Schweden die Initiative ergriffen. Das Land hat die Mehrwertsteuer auf diverse Reparaturen (z.B. Fahrräder, Schuhe, Kleidung) um die Hälfte gesenkt. Außerdem sollen der Handel mit Gebrauchtwaren und Projekte wie Carsharing sowie Mitfahrangebote gefördert werden.

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