Notebook-Service

Kleine Ursache, große Rechnung

Seite 1 von 10

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 6/2017 veröffentlicht: 24.05.2017

Inhalt

Die Bandbreite bei den Fehlerdiagnosen ist ebenso groß wie jene bei den Reparaturkosten. Elf Servicewerkstätten im Test.

Diese Reparaturstätten haben wir getestet:

Wien

  • ComputerArzt
  • Computer Experts
  • Computer Nova
  • EDV Service Wien
  • Fix Computer Service
  • Koko Elektronik
  • techbold

Tirol

  • Computerschmiede Jenbach
  • Computerservice Tirol (Zirl)
  • Kaindl Computer Watronic (Innsbruck)
  • IT-Team GmbH (Innsbruck)

In der Testtabelle finden Sie Infos und Bewertungen zu: Reparaturdauer, Kostenschätzung, Entschädigung, wenn nichts repariert wird, Problemlösung, Reparaturqualität, Fachliche Beratung, Kosten, Freundlichkeit

Nachfolgend unser Testbericht.


Deckel auf, Notebook hochgefahren, Programm geöffnet, munter drauflosgetippt? Nichts passiert. Ein Problem, das unzählige Anwender kennen. Wir auch – und zwar gleich mehrfach. Insgesamt elf gleichartige Geräte schickten wir ins Rennen, um PC-Reparaturwerkstätten in Wien und Tirol zu testen.

Gratis oder 200 Euro verrechnet

Alle Anbieter haben den Fehler behoben. Gebraucht haben sie dafür zwischen zehn Minuten und fünf Tagen. Berechnet wurden zwischen null und 200 Euro. Der Clou dabei: Alle waren mit exakt demselben Fehler konfrontiert.

Die Riege unserer Prüflinge bestand aus ­Notebooks der Marke Dell, Typ Latitude E6430-1994 (wir verwenden übrigens "Notebook" und "Laptop" synonym). Gekauft zum selben Zeitpunkt beim selben Händler. Die Geräte wurden nach Eintreffen im Test­labor auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft – alle haben klaglos bestanden. Und dann?

Stecker getrennt

Dann schraubten wir das Gehäuse auf und bauten einen der simpelsten Fehler ein: Wir ­zogen einen Stecker heraus. Und zwar jenen, der die Tastatur mit der Hauptplatine ver­bindet, damit diese "Saft" bekommt und die Tastatureingaben weiterleitet.

Selbst Laien können mit freiem Auge erkennen, dass da etwas nicht stimmt, sobald das Gehäuse ­aufgeschraubt ist: Der "männliche" Stecker gehört in die "weibliche" Buchse. Ist das nicht der Fall, baumelt etwas herum. Würden die Reparaturexperten diese konnektive Dysfunktion entdecken und richtig diag­nostizieren?

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
techbold, Computerschmiede Jenbach, Computer Nova, Koko Elektronik, Computerservice Tirol, Kaindl Computer Watronic, EDV Service Wien, ComputerArzt, IT-Team GmbH, Computer Experts, Fix Computer Service

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

KONSUMENT-Abo

52 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

KONSUMENT-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
16 Stimmen

Kommentare

  • @ me@christophsturm.com
    von REDAKTION am 16.06.2017 um 08:10
    Es ist uns nicht bekannt, dass die deutsche Stiftung Warentest in letzter Zeit einen vergleichbaren Test durchgeführt hat. Für den aktuellen Notebook-Servicetest sind jedenfalls ausschließlich wir vom österreichischen Verein für Konsumenteninformation verantwortlich. Über Testszenarien kann man natürlich immer diskutieren. Je komplexer ein absichtlich verursachter Fehler ist, desto schwieriger ist es allerdings, ihn mehrmals (in diesem Fall 11mal) in weitgehend identischer Form hervorzurufen. Außerdem darf man nicht übersehen, dass es bei unseren Servicetests nicht nur um die reine Fehlerbehegung geht, sondern auch das Drumherum mitberücksichtigt wird: Wie freundlich und informativ ist der Umgang mit den Kunden? Wie wird bei der Fehlerdiagnose vorgegangen? Auf welcher Basis erfolgt der Kostenvoranschlag? Welche (unnötigen) Zusatzkosten werden verrechnet? All das zusammengenommen ergibt schon ein aussagekräftiges Bild. Auch aktuell haben sich hier wieder sehr große Unterschiede gezeigt. Ihr KONSUMENT-Team
  • eigenartiger test
    von me@christophsturm.com am 16.06.2017 um 01:06
    Ich finde auch dass es sich da um einen sehr eigenartigen test handelt weil ja quasi kein richtiger defekt vorliegt und der "gewinner" mit seiner gratis reparatur so sicher nicht kostendeckend arbeiten kann (und wohl auch gesehen haben wird dass der stecker absichtlich abgezogen wurde) da hätte ich mich von der stiftung warentest irgendwie mehr erwartet.
KONSUMENT-Probe-Abo