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Viagogo: teure Ticketplattform

Karten-Nepp

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KONSUMENT 6/2018 veröffentlicht: 18.05.2018

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Ticket-Tipps: So tricksen Sie unseriöse Anbieter aus

  • Direkt buchen: Besteht die Möglichkeit, direkt beim Veranstalter zu buchen? Überprüfen Sie auf dessen offizieller Homepage, ob es ein eigenes Vertriebssystem oder einen Link zu einem Vertragspartner gibt. Sollten Veranstaltungen ausverkauft sein, fragen Sie direkt beim Veranstalter nach, ob bzw. wo es noch Karten gibt.
  • Wer ist Ihr Vertragspartner? Überprüfen Sie, ob ein Impressum mit vollständiger Postanschrift und Kontaktdaten sowie die AGB angeführt sind. Lesen Sie im Internet nach, was andere Konsumenten über den Shop schreiben. 
  • Preise vergleichen: Eine KONSUMENT-Erhebung aus 2017 zeigt: Manche Anbieter verlangen doppelt oder dreimal so viel wie der Veranstalter selbst. Nachzulesen in Ausgabe 12/2017 bzw. auf www.konsument.at, Suchbegriff „Ticketkauf online“.
  • Mit Screenshots dokumentieren: Drucken Sie alles rund um den Bestellvorgang aus und machen Sie Screenshots von Seiten, speziell von Pop-ups, die sich nicht ausdrucken lassen.

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Wertung: 4 von 5 Sternen
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Kommentare

  • personalisierte Karten von Monika Gruber, Stadthalle Wien, Viagogo
    von Zuckerbäcker am 02.01.2019 um 23:47
    Hallo,
    wir sind auch "reingefallen" auf die Plattform Viagogo, und haben für 4 Tickets Monika Gruber in der Stadthalle 1368,85 € per Visa bezahlt.
    Sonst waren die Tickets ausverkauft, jedoch natürlich viel günstiger zu haben. Die Seite ist doch recht unübersichtlich u. pushend aufgebaut, dass "uns" - der Endpreis dann nicht richtig aufgefallen ist, und der Preis im Bestellverlauf etwas undurchsichtig aufgebaut wurde. (d.h. für geübte Onlineshop Käufer die sich Zeit nehmen, kein Problem, last minute Shopper ohne viel Erfahrung können da schon einmal drauf reinfallen)

    Alle Versuche, da wieder rauszukommen scheiterten - zuerst.

    Lt. Ö-Ticket wurde uns bestätigt, dass es sich um personalisierte Tickets handelt, und uns voraussichltlich kein Einlass gewährt wird, da die auf Viagogo gehandelten Tickets nicht auf uns ausgestellt sein können.

    Das wurde von uns auf der Plattform Viagogo über das Kontaktformular weitergeleitet,
    jedoch lehnte Viagogo den Rücktritt noch immer ab.

    Schlussendlich half uns jedoch das neue Datenschutzgesetz.
    Viagogo wollte nun, dass wir uns mit dem Verkäufer vor Ort vor der Veranstalltung treffen sollen,
    damit dieser uns den Einlass ermöglichen kann.
    Das wurde von unserer Seite jedoch abgelehnt, mit dem Hinweiß, daß wir die Datenweitergabe nicht erlauben. Und wirklich, die Sache wurde per Mail bestätigt, und das Geld wieder auf meine Visa Karte gutgeschrieben.

    Vielleicht hilft das noch jemanden, der so einen ähnlichen Fall hat.