KONSUMENT.AT - Öko-Hilfsprogramme - Liste nachhaltiger und nützlicher Apps

Öko-Hilfsprogramme

Grüne Apps

Seite 1 von 1

KONSUMENT 4/2021 veröffentlicht: 25.03.2021, aktualisiert: 14.04.2021

Inhalt

Sie sind praktisch und leisten einen kleinen Beitrag zu einer besseren Umwelt. Hier ein paar Tipps für nachhaltige Apps – wohlgemerkt ohne dahinterstehenden KONSUMENT-Test, vielmehr subjektiv von der Redaktion zusammengestellt.

Too Good to Go

Ernährungsexpertin Teresa Bauer schreibt in ihrem VKI-Blogbeitrag: „Mit der App kann man Lebensmittel vor dem Müll retten, sich von einer bunt gemischten Auswahl an Speisen überraschen lassen und gleichzeitig etwas Geld sparen. Ich habe einen Selbsttest gewagt. Fazit: Empfehlung!“

Bike citizens

Diese Fahrrad-Navi-App, entwickelt von zwei ehemaligen Fahrradkurieren aus Graz, hilft bei der Routenplanung in insgesamt 500 Städten und 350 Regionen weltweit. Kostenlose rot-weiß-rote Karten stellen Linz und Weiz zur Verfügung. Ansonsten kosten die Karten 4,99 € pro Stadt oder Region (sämtliches Kartenmaterial gibt’s in der Flatrate um 14,95 €). Das Fahrrad-Navi funktioniert auch offline.

Ecosia

Ecosia ist eine ökologische Suchmaschine, die ganz nebenbei zur Aufforstung beiträgt.

Mit dieser „grünen“ Suchmaschine (übrigens auch für PC und Mac) bekommt man nicht nur gute Suchergebnisse (Kooperation mit „Bing“ von Microsoft), sondern trägt auch zur Aufforstung bei: Mit einem großen Teil der (Werbe-)Einnahmen werden Bäume gepflanzt. In Brasilien, Burkina Faso, Äthiopien, Spanien. Mehr als 120 Millionen sind es laut Angaben des deutschen Unternehmens seit seiner Gründung 2009.

Skoonu

Ziel der App ist es, Kunststoffverpackungen bei Take Away und Essenslieferungen zu vermeiden: Kunden bekommen ihr Essen in Mehrweg-Edelstahlgefäßen ausgehändigt. Die Zahl der teilnehmenden Lokale/Restaurants ist noch recht überschaubar. Als Nutzer kann man aber sein Lieblingslokal „nominieren“: Skoonu-Mitarbeiter nehmen dann Kontakt mit dem Lokal auf und versuchen, dem Eigentümer die Idee hinter Skoonu schmackhaft zu machen.

Share Now, easy way, Emmy, Getaround

Benutzen, nicht besitzen. Wer nach dieser Maxime leben möchte, der kann beim Thema Mobilität auf zahlreiche Sharing-Apps zurückgreifen, vor allem im urbanen Bereich. Exemplarisch seien diese vier hervorgehoben – Nachhaltigkeits-Redakteur Markus Stingl hat sie in Verwendung.

Shpock, Willhaben, Vinted 

Shpock ist eine Online-Marktplatz-Plattform, die mittels Nutzung einer Mobile App oder mittels Browser das private Kaufen und Verkaufen von Dingen in der Umgebung ermöglicht.

Umweltzeichen-Mitarbeiter Raphael Fink nominiert den Online-Flohmarkt Shpock. Warum? Er verlängert die Lebensdauer von Konsumgütern, indem sie weiterverkauft anstatt weggeworfen werden (Ressourcenschonung). Doppelt nachhaltig, wenn man den Entfernungsfilter nutzt und nur in der unmittelbaren Umgebung kauft (kurze Transportwege!). Andere interessante Online-Marktplätze: Willhaben oder Vinted.

DreckSpotz

Sie finden, dass Müll in der Natur („Littering“) ein Problem ist? Mit der DreckSpotz-App können Sie achtlos weggeworfene Dosen, Plastikflaschen, Zigaretten & Co dokumentieren. Die gesammelten Daten wertet Global 2000 aus und vergibt den Naturverschmutzer-Award, im Vorjahr im Bereich Getränkeverpackungen. Der Award ging an Red Bull, gefolgt von Brau Union und Coca Cola.

Replace Plastic, Scan4Chem

Druck ausüben auf Unternehmen, gesündere und umweltverträglichere Produkte herzustellen: Das ist beim Thema Plastik(verpackungen) mit Replace Plastic und beim Thema Schadstoffe mit der App Scan4Chem möglich (letztere haben wir gemeinsam in einem Konsortium von europäischen Partnern mitentwickelt).

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
3 Stimmen