KONSUMENT.AT Online-Marktplätze Vorsicht bei Kauf auf Amazon Marketplace, AliExpress, eBay, Wish und LightInTheBox

Online-Marktplätze: Vorsicht beim Kauf

Produkte häufig nicht sicher

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veröffentlicht: 12.03.2020

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66 % der über Online-Marktplätze bestellten und untersuchten Produkte fielen bei einem Sicherheitstest durch. Eingekauft wurde auf Amazon Marketplace, AliExpress, eBay, Wish und LightInTheBox.

Online Marktplätze: Zwei von drei auf einem Online-Marktplatz gekauften Produkten entsprechen den EU-Sicherheitsanforderungen nicht. (Bild: Lori Butcher, Mano Kors, Ivan Kruk, Benny Marty, Sharaf Maksumov, dennizn/Shutterstock.com/Collage VKI)

Eine gemeinsame Studie von mehreren europäischen Konsumentenschutz-Organisationen zeigt, dass zwei von drei auf einem Online-Marktplatz gekauften Produkten nicht den EU-Sicherheitsanforderungen entsprechen. Die 250 getesteten Artikel kamen unter anderem aus den Bereichen Elektronik, Spielzeug, Körperpflege bzw. Kosmetik und Bekleidung.

Auf Online-Marktplätzen gekaufte Artikel

Bild: VKI

Auf Online-Marktplätzen gekaufte Artikel: Der Großteil entspricht den EU-Sicherheitsanforderungen nicht. (Bild: VKI)

Sicherheitsmängel

Die meisten Artikel von Online-Marktplätzen scheiterten an der elektrischen, physikalischen oder chemischen Sicherheit. Darunter waren folgende Produkte:

  • Rauchmelder und CO-Warner, die keinen Rauch oder Kohlenmonoxid erkennen konnten
  • Weihnachtsbeleuchtungen, die einen Stromschlag verursachen könnten
  • USB-Ladegeräte und Reiseadapter, die einen Brand verursachen könnten
  • Eine Power Bank, die während des Tests schmolz
  • Spielzeug für kleine Kinder, deren Batterien sie schlucken können.

Rauchmelder und CO-Warner von Online-Marktplätzen zeigten Sicherheitsmängel; (Bild: Which?)
Rauchmelder und CO-Warngeräte von Online-Marktplätzen zeigten Sicherheitsmängel; (Bild: Which)

 

Sicherheitsmängel bei Weihnachtsbeleuchtungen; (Bild: Which?)

Sicherheitsmängel bei Weihnachtsbeleuchtungen; (Bild: Which?)

 

Powerbank: im Test geschmolzen; (Bild: Which?)

Powerbank: im Test geschmolzen; (Bild: Which?)

 

Im Test waren:

  • schädliche Substanzen, z. B. krebserregende oder hormonell wirkende Stoffe
  • schlechte Gestaltung, z. B. Kinderkleidung mit langen Kordeln, die Strangulieren verursachen können oder elektronische Produkte, die Brände oder elektrische Schläge verursachen können
  • fehlende Informationen auf der Verpackung oder nicht ausreichende Angaben

Die Tests wurden von folgenden europäischen Konsumentenschutzorganisationen durchgeführt: Which? , Stiftung Warentest , Test-Achats , Consumentenbond , Forbrukerrådet  und Altroconsumo .

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