Digitalradio: Reflexion DAB+ Adapter

Nachrüsten getestet

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KONSUMENT 10/2018 veröffentlicht: 27.09.2018

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Seit April 2018 gibt es in Österreich eine reguläre Hörfunkausstrahlung im Digitalradiostandard DAB+. Ähnlich wie beim Fernsehen soll DAB+ eines Tages europaweit die analoge UKW-Ausstrahlung ablösen.

Das Sender-Angebot von DAB+ ist derzeit überschaubar. Zu den bekannteren zählen Radio Arabella und Radio Energy. Der ORF und der über UKW bundesweit empfangbare Privatsender Kronehit sind – aufgrund eigener Entscheidung – nicht dabei. Mittlerweile sind im Fachhandel diverse Empfangsgeräte verfügbar. Die teureren sind meist eigenständige Geräte mit zusätzlichem UKW-Empfang und/oder Internetanbindung. Bei den preisgünstigeren handelt es sich um Adapter, die in Kombination mit einem vorhandenen UKW-Radio zu Hause oder im Auto verwendet werden.

Nachrüstung begrüßenswert... Der neue Digitalradiostandard DAB+ im Test.

Ein Beispiel dafür ist der Reflexion DAB+ Adapter für rund 30 Euro. Wir haben ihn aufgrund seiner Vielseitigkeit gewählt. So hat er einen analogen Eingang (3,5 mm Klinke), um externe Geräte (Handy, MP3-Player) anzuschließen. Ein analoger Ausgang ist ebenfalls vorhanden; alternativ dazu kann die Verbindung zum Radio über UKW erfolgen. Das Gerät hat Außenmaße von ca. 95 x 55 x 25 mm, das LCD-Display zur Sender- und Datumsanzeige ist klein, aber gut ablesbar.

...aber keine Notwendigkeit

Mitgeliefert werden zwei Netzadapter für 230 bzw. 12 Volt, eine Antenne mit Klebestreifen und eine Autohalterung mit Saugnapf. Und der Empfang? Dort, wo eine ausreichende Versorgung gegeben ist, hat DAB+ in unserem Kurztest einwandfrei funktioniert. Abseits der Ballungszentren und Hauptverkehrsrouten kam es zu Aussetzern. Fazit: Die Nachrüstmöglichkeit für vorhandene UKW-Radios ist begrüßenswert, aktuell besteht aber noch keine Notwendigkeit.

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