KONSUMENT.AT - Schlafstörungen: Nacht im Schlaflabor - Aktigrafie, Polysomnographie (PSG), Polygraphie: kleines Lexikon

Schlafstörungen: Nacht im Schlaflabor

Wieder gut schlafen

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KONSUMENT 9/2021 veröffentlicht: 26.08.2021

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Kleines Lexikon der Schlafmedizin

  • Aktigraphie: Die Aufzeichnung von Aktivitäts- und Ruhephasen über ein Messgerät an Hand- oder Fußgelenken. Die Aufzeichnung erfolgt über mehrere Tage, für jeweils 24 Stunden. Die Daten werden am Computer ausgewertet.
  • Polysomnographie (PSG): Die Bezeichnung für verschiedene Messungen von Körper­funktionen, die während der Untersuchung in einem Schlaflabor durchgeführt werden. Die zahlreichen Messdaten, die über verschiedene Untersuchungen erfasst werden – EEG, EOG, EMG, Herzrhythmus, Bewegungen, Körperlage, Atemgeräusche etc. – erlauben es, ein Schlaf­profil für diese Person zu erstellen. Daraus können geschulte Schlafmediziner ableiten, ob die untersuchte Person an einer Schlafstörung leidet und an welcher.
  • Polygraphie: Die "kleine Form“ der Polysomnographie. Der Patient erhält von seinem Arzt ein tragbares Gerät und kann damit eine Reihe von Aufzeichnungen während des Schlafens zu ­Hause durchführen. Zu diesen Messungen gehören eine Aufzeichnung des Herzschlags, die ­Sauerstoffsättigung im Blut und Atembewegungen. Die Daten werden durch einen geschulten Arzt ausgewertet und interpretiert. Vorteil der Messung zu Hause ist, dass das Schlafumfeld für den Patienten vertrauter ist und die Messung dadurch weniger Störungen aufweist.

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