KONSUMENT.AT - Windows 10: Spionageabwehr - Buchtipp: "Windows 10 für Umsteiger"

Windows 10: Spionageabwehr

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KONSUMENT 1/2020 veröffentlicht: 19.12.2019

Inhalt

Buchtipp: "Windows 10 für Umsteiger"

KONSUMENT-Buch: Windows 10 für Umsteiger Bald wird Windows 10 das einzige Computerbetriebssystem aus dem Hause Microsoft sein, das regelmäßige Aktualisierungen und Sicherheitsupdates erhält. Wer weiterhin einen Windows-Computer nutzen möchte, dem bleibt die Umgewöhnung nicht erspart.

Unser Buch hilft Ihnen beim Umstieg. Egal ob Sie auf einem vorhandenen Computer ein Upgrade des Betriebssystems durchführen möchten oder einen Neukauf mit vorinstalliertem Windows 10 ins Auge gefasst haben. - Außerdem: Wichtige Datenschutzeinstellungen gegen das übermäßige Sammeln von Nutzerdaten.

www.konsument.at/windows10

Aus dem Inhalt

  • Updates, Sicherheit, Datenschutz
  • Installieren, einrichten, anpassen
  • Arbeiten, vernetzen, personalisieren
  • Neue Funktionen einfach erklärt
  • Tipps, Tricks, Fehlerbehebung

224 Seiten, 19,90 € + Versand

 

 

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
13 Stimmen

Kommentare

  • Spionageabwehr unter Windows 10
    von ling am 19.01.2020 um 11:40
    Die im Artikel sehr gut beschriebenen Mittel stellen jedoch nur rudimentäre Möglichkeiten dar. Ohne Eingriffe in die Registrierungsdatenbank (Registry) und Fremdsoftware kommt man allerdings nicht aus. Da in den normalen Versionen von Windows 10 die Gruppenrichtlinien beschnitten sind, ist es auch gar nicht möglich hier gezielt Einstellungen vorzunehmen. Microsoft hat schon gewusst was es auf den Markt bringt. In der Enterprise-Version (gibt es als "normale", LTSB und LTSC-Version) wäre zwar so gut wie alles abzustellen, doch "wirklich alles" ist ein sehr dehnbarer Begriff. Außerdem muss man zu dieser Version als Einzelanwender erst einmal (legal) Zugang haben. Selbst die Bearbeitung der hosts-Datei nützt wenig, wenn sie das System nicht benutzt oder sich einer White-List bedient. Lediglich über den Router könnte man bestimmte IP-Adressen blocken, doch das ist wohl nur etwas für Insider und Tüftler.

    Beispielhaft sind einige Programme im Umlauf, welche zumindest für interessierte Anwender viele Funktionen abschalten, sodass das System doch mehr Privatsphäre bietet. Ich führe hier nur die Namen an, mit einer Suchmaschine des Vertrauens findet man meistens sofort den Anbieter:

    Spybot Anti-Beacon
    O&O ShutUp10
    Disconnect
    Disable WinTracking
    DoNotSpy10
    Remove Windows 10 Spying Features
    W10Privacy

    Hinweis: Es sind viele Möglichkeiten bereits vorausgewählt, doch man sollte sehr genau wissen, was der Eintrag (und in der Folge die Aktivierung oder Deaktivierung) auch bewirkt, denn sonst kann man sein System ganz schnell unbrauchbar machen. Nicht alles was abzuschalten ist, soll auch deaktiviert werden.
    Weiters ist auch die persönliche Vorliebe zu beachten: Cortana zu benutzen, setzt natürlich die Übertragung von Telemetriedaten voraus, also wäre die Abschaltung etlicher Funktionen/Dienste kontraproduktiv.

    Noch ein Hinweis für Benutzer, die mit den umfangreichen Apps nichts am Hut haben und diese loswerden möchten: CCleaner ist ein bekanntes Programm und nicht nur für "Systemoptimierungen" brauchbar. Es gibt auch eine Funktion zur Entfernung von unerwünschten Apps in Windows 10: Im Menü "Extras" - "Deinstallieren" werden sämtliche Apps aufgelistet und können entfernt werden. Einziger Nachteil: Jede App muss einzeln aufgerufen und bearbeitet werden und das kostet doch etwas Zeit. Der Aufwand lohnt sich allemal, denn nur so können auch hartnäckige Apps entfernt werden, bei denen dies mit Bordmitteln nicht möglich wäre.

    Fazit: Windows 10 geizt nicht mit Datenübertragung. Insbesondere bei diesem System bewahrheiet sich der Spruch: Im Internet ist vieles gratis, jedoch nichts umsonst - selbst wenn es "nur" Daten sind. Doch das steht ja bereits im ersten Satz des Artikels...