Datenschutz: Google-Konto verwalten

Einstellungen für mehr Privatsphäre

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KONSUMENT 10/2018 veröffentlicht: 27.09.2018

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Das Datensammeln können wir nicht abstellen, doch eine gewisse Kontrollmöglichkeit bleibt uns. So nutzen Sie diese zu Ihrem Vorteil.

Google ist bekanntlich ein eifriger Datensammler. Das weit verbreitete mobile ­Betriebssystem Android spielt dabei eine wichtige Rolle. Dazu kommen diverse gern genutzte Google-Dienste wie die gleich­namige Suchmaschine, der Online-Routenplaner Google Maps, der E-Mail-Dienst Gmail, der Chrome-Browser, der Google ­Kalender, der Sprach­assistent Google Assis­tant, das Google-eigene Office-Paket mit Google Docs & Co, die Social-Media-Plattform Google+ oder die Videoplattform YouTube.

Datenkrake mit und ohne Konto

Sie alle liefern dem Unternehmen über Geräte und Betriebssysteme hinweg eine Fülle an Informationen – selbst dann, wenn Sie nicht mit Ihrem persönlichen Google-Konto angemeldet sind (siehe auch Kapitel "Cookies, Blocker und Such-Alternativen").

Apropos Google-Konto: Dort fließen die gesammelten Informationen zusammen und können von Ihnen eingesehen und ­verwaltet werden. Und Sie können darauf Einfluss nehmen, was ­davon Google auch weiterhin protokollieren darf und was nicht.

Zielgruppen erforschen

Immerhin zeigt sich das Unternehmen relativ auskunftsfreudig und Sie finden an vielen Stellen weiterführende Informationen darü­ber, für welchen Zweck die Daten verwendet werden. In der Regel geht es um eine "Verbesserung Ihres Nutzererlebnisses", wie es so schön heißt.

Im Hintergrund steht natürlich das wirtschaftlich begründete ­Interesse des Werbegiganten Google, uns immer besser kennenzulernen und mit all unseren individuellen Merkmalen, Interessen und Gewohnheiten einer klar definierten Zielgruppe zuzuordnen.


Dieser Artikel wurde aus den Mitteln des Verbraucherprogramms der Europäischen Union (2014 – 2020) gefördert.

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