E-Bikes: Sicherheit ...

... bleibt auf der Strecke

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KONSUMENT 6/2013 veröffentlicht: 28.05.2013

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E-Bikes im Test: Der Aufwärtstrend der Elektrofahrräder oder Pedelecs ist ungebrochen. Aber selbst teure E-Bikes, das zeigt unser Test, weisen erschreckende Sicherheitsmängel auf.

Negativer Rekord: Noch nie gab es so viele "nicht zufriedenstellende“ Testurteile wie in dieser Prüfung von 15 E-Bikes, genauer gesagt: Fahrrädern mit Elektro-Zusatzantrieb (Pedelecs). Mehr als die Hälfte der Elektroräder musste wegen technischer Unzulänglichkeiten, Sicherheitsmängeln und Materialfehlern dieses harte Urteil einstecken. Im letzten Test: Elektrofahrräder 8/2011 war das nur jedes fünfte Elektrofahrrad. Lesen Sie auch Test: E-Bikes 8/2014 .

Keine Billig-E-Bikes vom Diskonter

Das überrascht umso mehr, als wir in diesem gemeinsam mit dem ADAC und der Stiftung Warentest durchgeführten Test keineswegs auf Billigräder vom Diskonter fokussierten. Im Gegenteil. Die getesteten Pedelecs gehören ganz überwiegend der Komfort­klasse mit Preisen von 2.200 bis 2.700 Euro an – nur zwei billigere Modelle wurden zu Vergleichszwecken mitgeprüft.

45.000 Elektrofahrräder verkauft

Vorerst aber zum Positiven aus der Sicht von Herstellern, Handel, Fahrradclubs und wohl auch zahlreicher Konsumenten: Die steile Bergauffahrt der Pedelecs hält ungebrochen an. Nach Schätzung des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) wurden im vergangenen Jahr in der Alpenrepublik 45.000 Elektro-Fahrräder oder E-Bikes verkauft (das entspricht jedem zehnten Rad), die Mehrzahl davon wohl Pedelecs (zur Begriffserklärung und Abgrenzung siehe "Begriffe und Typen: Pedelec, E-Bike, S-Pedelec"). Das wären 10.000 mehr als im Jahr davor, womit derzeit insgesamt mehr als 100.000 E-Bikes auf den heimischen Straßen unterwegs sein dürften. Die Gründe für die steigende Beliebtheit liegen auf der Hand.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Stevens E-Courier SX, Kettler Obra RT, Giant Twist Elegance C1, Winora C2 AGT, Hercules Tourer 8 Pro, Kalkhoff Impulse Premium i8R 8-Gang Nexus, Pegasus Premio E8, Flyer C5R Deluxe, Raleigh Impulse iR HS, Victoria Assen, KTM Macina Eight, Sinus B3 8-Gang Nexus, Top Velo alu-Elektro-Fahrrad 28", Kreidler Vitality Elite VE3, Leviatec Demission

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Wertung: 3 von 5 Sternen
36 Stimmen

Kommentare

  • schlechte Bremsen!
    von REDAKTION am 31.05.2013 um 11:06
    Die Bremsen des Giant sind definitiv schlecht, das hat sich im Labor gezeigt. Im Praxistest waren sie noch als gut gewertet worden, doch die objektiven Werte auf dem Prüfstand sind natürlich stärker zu gewichten. In der Kurzbeschreibung wurde die Unterscheidung in Praxistest und technischer Prüfung leider nicht erwähnt, dafür müssen wir uns entschuldigen. Wir haben die Formulierung bereits geändert. Generell gilt: Im Zweifelsfall orientieren Sie sich an der Tabelle, die Kurzbeschreibung stellt naturgemäß nur eine (subjektive) Auswahl von Teilergebnissen dar. Ihr Konsument-Team
  • gute oder schlechte Bremsen?
    von furlan am 29.05.2013 um 16:06
    ich habe mir ihren Test durchgelesen, beim Giant Twist Elegance C1 schreiben sie: Kurze Akku-Ladezeit, gut verständliches Bedienfeld, aussagekräftiges Display, Reichweitenanzeige für alle Unterstützungsstufen, wendig, sehr gute Bremsen, kraftvolles Bergauffahren. Schaltungsgriff schwergängig, Lenkerflattern bergab, harter Sitz, Bedienungsanleitung nur auf CD, schwache Bremsen, Radschützer beim Rollentest abgefallen. hat das Fahrrad nun gute oder schlechte Bremsen? Irgendwie wiederspricht sich ihre Aussage selbst.
Bild: VKI