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E-Bike-Versicherungen

Prämien unter Strom

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KONSUMENT 6/2020 veröffentlicht: 27.05.2020

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Unser Angebotsvergleich von Versicherungen für E-Bikes und Pedelecs zeigt: Es gibt enorme Unterschiede bei den jeweiligen Prämien und Leistungen.

Die Notwendigkeit einer Fahrradversicherung ist unter passionierten Radlern oft Inhalt von durchaus emotional geführten Debatten. Faktum ist, dass die Sinnhaftigkeit einer Versicherung mit steigendem Wert des Fahrrades zunimmt. Und insbesondere E-Bikes sind teuer.

Über Haushaltsversicherung mitversichert?

In der Regel sind Fahrräder über die Haushaltsversicherung mitversichert – allerdings nur, wenn die Räder sich tatsächlich im verschlossenen Haus oder in der Wohnung (bzw. im Radkeller) befinden. Eine etwaige Entschädigung bemisst sich an den Bedingungen für den sonstigen Hausrat. Tipp: Fragen Sie zur Sicherheit beim Versicherer nach, ob und wie genau Räder mitversichert sind, und passen Sie den Vertrag gegebenenfalls an.

Verschiedene Versicherungsmöglichkeiten

Faktum ist: Wer sein E-Bike üblich nutzt und außer Haus abstellt, hat deutliche Versicherungslücken. Entsprechende „Lückenfüller“ gibt es zahlreich am Markt. Wie unser Angebotsvergleich von zehn Versicherern zeigt, sind die Produkte aber sehr unterschiedlich gestaltet. Es sind entweder reine Diebstahlversicherungen oder Produkte mit (mehr oder weniger umfangreichem) Kasko-Schutz. Letztere beinhalten neben dem Diebstahlrisiko auch Feuer, Naturgewalten oder Tierschäden.

Auch Vandalismus und Eigenverschulden des Versicherungsnehmers (beispielsweise bei unsachgemäßer Handhabung) sind versicherbar. Tipp: Der Einschluss eines Akkuschutzes ist anzuraten, da die Batterie mitunter die teuerste Komponente eines E-Bikes ist.

Selbstbehalte und Ersatzleistungen

Ab welchem Wert sich der Verlust eines E- Bikes schmerzlich im Geldbeutel niederschlägt, ist natürlich sehr individuell. Wir haben in unserer Erhebung einen Kaufpreis von 3.000 Euro angenommen. Die Versicherer haben häufig Obergrenzen für den versicherbaren Wert eingezogen (Bandbreite zumeist 3.000 bis 10.000 Euro) und oft ist eine gestaffelte Ersatzleistung – je nach Alter des E-Bikes – vorgesehen. Selbstbehalte im Schadensfall sind ebenfalls keine Seltenheit.

Obliegenheiten müssen eingehalten werden

Die Unterschiede bei den Prämien bzw. Leistungen sind jedenfalls enorm – siehe Tabelle. Die teuren Produkte sind dabei nicht automatisch die besten. Je älter das Fahrrad, desto teurer wird die Fahrradversicherung in der Relation zur möglichen Ersatzleistung. Ganz wichtig: Obliegenheiten müssen eingehalten werden! Es ist angeführt, was man alles tun muss, um sein E-Bike vor Diebstahl oder sonstigen Schäden zu bewahren, damit man überhaupt Versicherungsschutz hat. Bisweilen ist die Nutzung bestimmter Fahrradschlösser vorgeschrieben oder auch konkret die Verwahrung. Das korrekte Melden eines Diebstahls fällt ebenfalls unter die Obliegenheiten und ist von Versicherer zu Versicherer im Detail anders geregelt.

Lückenlose Dokumentation erforderlich

Warum das alles so wichtig ist? Verletzt der Versicherungsnehmer diese Obliegenheiten, kann der Versicherer von seiner Leistungsverpflichtung frei sein. Anders ausgedrückt: kein Geld für Sie im Schadensfall! Deshalb ist eine möglichst lückenlose Dokumentation wichtig – Originalrechnung aufbewahren, Fotos vom Rad unmittelbar nach dem Kauf anfertigen. Polizeiliche Meldung im Schadensfall, den Tatort fotografieren – dokumentieren Sie genau, was wann passiert ist.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Radlobby ARGUS Fahrraddiebstahlversicherung, ERGO (Elektro-)Fahrradversicherung, Helvetia E-Bike (Elektro-Fahrrad)Versicherung, Merkur Fahrraddiebstahlversicherung, Oberösterreichische E-Bike-Versicherung InFahrt*, Schutzklick Fahrrad-Schutzbrief für Fahrräder und Pedelecs, VCÖ Fahrraddiebstahlversicherung, Wertgarantie E-Bike/Pedelec-Schutz 0219, Wiener Städtische E-Bike-Kasko-Versicherung, ZURICH E-Bike-Versicherung

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