KONSUMENT-Test Fahrradbeleuchtung 2020 Vergleich AXA Büchel Busch+Müller Cateye Decathlon Lezyne Lunivo Prophete Sigma Trelock XLC

Fahrradbeleuchtung

Gute Sicht mit gutem Licht

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KONSUMENT 11/2020 veröffentlicht: 16.10.2020

Inhalt

Der beste Frontscheinwerfer ist ausgezeichnet und teuer. Aber auch viele günstige können überzeugen. Bei den Rücklichtern sind bis auf eines alle gut.

Folgende Produkte finden Sie im Test:

Frontlichter:

  • AXA - Compactline 35 USB
  • Büchel - BLC 8204)6)
  • Busch+Müller - Ixon Core
  • Busch+Müller - Ixon Space
  • Cateye - GVolt 50
  • Decathlon - FL 900
  • Lezyne - Power Pro 80
  • Lunivo - Vegas F40 - RSL
  • Prophete - LED-Batteriescheinwerfer
  • Sigma - Aura 35 USB
  • Sigma - Aura 80 USB
  • Trelock - LS 760 I-Go Vison
  • XLC - Sirius B40

Rücklichter:

  • Axa - Compactline Rear USB
  • Büchel - Duo LED Stoptech
  • Busch+Müller - Ixxi
  • Cateye - Rapid Micro G
  • Sigma - Blaze
  • Trelock - LS 720 Reego

Die Testtabelle informiert u.a. über: Testurteil, Richtpreis, max. Beleuchtungsstärke, gemessene Leuchtdauer, Ladedauer, Gewicht ohne Halterung, Halterung fest am Rad, separate Halterung als Zubehör erhältlich, Beleuchtungsformen, Ausleuchtung, Blendgefahr, Handhabung, Bedienungsanleitung, Montage, Eignung für den täglichen Gebrauch, Haltbarkeit. - Und hier unser Testbericht:


Eine Beleuchtung fürs Fahrrad ist bei schlechter Sicht nicht nur laut Fahrrad­verordnung vorgeschrieben, sondern für die Radlerinnen und Radler auch zur eigenen Sicherheit ­unbedingt notwendig. Das Rücklicht dient dazu, gesehen zu werden. Das Vorderlicht brauchen Radler auch dafür, um selbst zu sehen – vor allem abseits aus­geleuchteter Verkehrswege.

13 Frontleuchten und 6 Rücklichter

Wesentliche Anforderungen an die Beleuchtung: hohe ­Helligkeit, pas­sende Form des Lichtkegels und ausreichend lange Leuchtdauer. Dazu kommen Kriterien wie Befestigungsmöglichkeit, Ladedauer oder Spritzwasserschutz. Unsere Partner­organisation ­Stiftung Warentest in Deutschland hat 13 Frontleuchten und 6 Rücklichter, alle abnehmbar und mit Akku betrieben, auf diese Kriterien hin einem ausführlichen Test unterzogen.

Frontscheinwerfer

Radlerinnen und Radler können sich bei der Suche nach dem passenden Scheinwerfer oft nur an der in Lux angegebenen Beleuchtungsstärke orientieren. Die sagt allerdings nicht aus, wie gut sie letztlich sehen. Es kommt auch auf das Leuchtbild an. Ist der Lichtkegel so gestaltet, dass auch bei ­höherem Tempo eine vorausschauende Fahrt möglich ist? Werden auch die Bereiche in der Nähe und am Rand des Sichtfeldes aus­reichend erhellt? Der Praxistest auf einem Feldweg zeigte, dass bei ähnlichen Beleuchtungsstärken ganz unterschiedliche Licht­bilder auf den Weg geworfen wurden. Für die Stadtfahrt reichen alle getesteten Produkte, auf unbeleuchteten Wegen trennt sich aber die Spreu vom Weizen.

Ladezeit bei Akku-Leuchten

Wie geeignet Akku-Leuchten im Alltag sind, hängt zudem von der Leuchtdauer und der Ladezeit ab. Spendet ein Scheinwerfer gerade einmal drei Stunden Licht oder braucht eine Leuchte mehr als 11 Stunden, um geladen zu werden, ist sie wohl eher für den gelegentlichen Gebrauch und nicht im Alltag einsetzbar.

Ist das Fahrradlicht häufig in Verwendung, steigt auch die Bedeutung der Haltbarkeit. Hier versagen zwei mit „weniger zufriedenstellend“ bewerteten Modelle beim Falltest (Details in der Tabelle). Eines der getesteten Modelle sammelt bei Regen auch fleißig Wasser, bis es voll ist – und das Licht ausgeht.

Als wahre Leuchte erwies sich hingegen das ...

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Trelock LS 760 I-Go Vison, Busch+Müller Ixon Space, Cateye GVolt 50, Sigma Aura 80 USB, Busch+Müller Ixon Core, AXA Compactline 35 USB, Sigma Aura 35 USB, Büchel BLC 820, Lunivo Vegas F40 - RSL, Decathlon FL 900, Lezyne Power Pro 80, Prophete LED-Batteriescheinwerfer, XLC Sirius B40, Sigma Blaze, Büchel Duo LED Stoptech, Trelock LS 720 Reego, Busch+Müller Ixxi, Axa Compactline Rear USB, Cateye Rapid Micro G

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Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
3 Stimmen

Kommentare

  • Produkt nennen: hilfreich aber auch heikel
    von REDAKTION am 19.10.2020 um 10:00

    Sehr geehrter Norbert KL!
    Danke für Ihren Hinweis. So ein Produkt zu nennen kann hilfreich aber auch heikel sein. Wir haben in der Vergangenheit mehrfach die Erfahrung gemacht, dass in Kommentaren oder Foren-Postings seeeeehr lobende Erwähnungen von Produkten und Dienstleistungen auftauchen. Da hat sich gezeigt, dass manche Schreiber ein enges und auch ein finanzielles Verhältnis zum Beschriebenen hatten. Daher unsere Bitte in der Fußzeile. - Nützlich ist, wenn Sie schreiben: "Ich verwende das Produkt seit 2018 und habe folgende Erfahrungen gemacht: ..." Ihre persönlichen Erfahrungen mit einem Produkt sind für alle ein Gewinn.
    Ihr KONSUMENT-Team

  • @GeHuNi
    von Norbert KL am 16.10.2020 um 15:44
    sag‘s ruhig: für Radler, die wirklich viel im Finsteren unterwegs sind, egal ob Straße ausserhalb der Stadt, oder am Trail kommt nur die LUPINE in Betracht!!!
  • Schade
    von GeHuNi am 16.10.2020 um 12:37
    Wie Sie schon schrieben, wird bei den meisten Leuchten die Beleuchtungsstärke (Lux) angegeben. Diese Angabe hat in der Praxis aber nicht die volle Aussagekraft, da hier die Leuchtkraft nur an einem Punkt in einer bestimmten Entfernung zur Lichtquelle gemessen wird.
    Spitzenhersteller geben deshalb bei ihren Leuchten stets den von der Lichtquelle ausgegebenen Lichtstrom (Lumen) an.
    Deshalb finde ich es ziemlich schade, dass Sie sich nicht die Mühe gemacht haben, die Leuchtstärke der Testobjekte mittels einer Ulbrichtkugel zu messen bzw. messen zu lassen.

    Weiters finde ich es schade (ich weiß natürlich, dass Sie aus vielen Gründen nicht alle am Markt erhältlichen Marken oder gar Modelle des zu beurteilenden Artikels testen können), dass Sie - wie schon öfters von mir mit Verwunderung festgestellt - den absoluten Markführer nicht mitgetestet haben.
    Ein Grund könnte natürlich sein, dass das Topmodell dieses Herstellers mehr als das Doppelte des teuersten von Ihnen getesteten Modells kostet. Dafür hat er auch einiges mehr zu bieten: Das Gehäuse besteht nicht aus Kunststoff, sondern aus eloxiertem Aluminium (schlagfest), Der Halter ist CNC-gefräst und ebenfalls nicht aus Plastik, sie hat Tagfahr-, Fern- und Abblendlicht (welches bei einem maximalen Lichtstrom von 2200 ANSI-Lumen auch dringend nötig ist), eine Bluetooth-Fernbedienung für die vorgenannten Funktionen zur Lenkermontage (welche in Daumennähe, nahe des Griffs montiert werden kann) u.v.m..
    Und auch das Design ist nicht so klobig, wie das der meisten von Ihnen getesteten Frontlichter. Das liegt natürlich aber vor allem daran, dass der Akku extern ist und mittels beiliegendem Halter am Rahmen befestigt wird.

    Ich würde mich auch sehr für die von Ihnen erwähnten "Lichtbilder auf dem Feldweg" interessieren. Es gibt doch sicher Fotos davon, oder? Der von mir erwähnte Hersteller (um die von Ihnen verpönte Schleichwerbung zu vermeiden, nenne ich diesen nicht (nur soviel: Er hat seinen Sitz in der Oberpfalz)) hat solche Bilder von jeder seiner Leuchten auf seine Webseite gestellt. So kann man schon vor dem Kauf vergleichen und sehen was man sich um teures Geld kauft.

    Abschließend bleibt natürlich zu klären, ob es wirklich für jeden sinnvoll ist, sich einen Frontscheiwerfer für's Fahrrad für über 500 Euro zuzulegen. Ich habe es getan und es noch nicht bereut.

    Es gibt von diesem Hersteller übrigens auch ein tolles Rücklicht mit eingebautem Beschleunigungssensor, welcher dann dem Rücklicht mitteilt, wann es als Bremslicht fungieren soll. Ebenfalls aus CNC-gefrästem Aluminium und ebenfalls teuer. Weiter gehe ich auf diesen aber nicht ein, sonst wird mein Beitrag zu lang.
  • AW: Blinkende Fahrradlichter
    von REDAKTION am 16.10.2020 um 11:26
    Blinkende Frontscheinwerfer entsprechen nicht der Fahrradverordnung:
    „Fahrräder müssen mit einem hellleuchtenden, mit dem Fahrrad fest verbundenen Scheinwerfer, der die Fahrbahn nach vorne mit weißem oder hellgelbem, RUHENDEM Licht mit einer Lichtstärke von mindestens
    100 cd beleuchtet und mit einem roten Rücklicht mit einer Lichtstärke von mindestens 1 cd ausgerüstet sein. Bei Tageslicht und guter Sicht kann diese Ausrüstung entfallen.“

    Ihr KONSUMENT-Team
  • Blinkende Fahrradlichter
    von ereinwein am 16.10.2020 um 10:33
    Viele Fahrräder haben kein Dauerlicht sondern Blinklichter. Darauf wird in dem Artikel nicht eingegangen.