KONSUMENT-Test Urban E-Bikes 2020 Vergleich E-Citybikes Pedelecs Ampler Curt Coboc ONE Brooklyn Cooper E Disc Cowboy Easy Rider Geero 1 Original Classic „Vinyl“ Moustache Friday 28.1 Orbea Gain F40 Sushi Maki M2

E-Bikes: urban, leicht, einfach

Flitzer für die Stadt

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KONSUMENT 9/2020 veröffentlicht: 18.08.2020, aktualisiert: 05.11.2020

Inhalt

Wir haben 9 leichte und einfach ausgestattete E-Bikes geprüft, die hauptsächlich für Fahrten in der Stadt gedacht sind. Die Hälfte davon ist gut. Das österreichische Produkt ist schwer zum Stillstand zu bringen und radelt daher als Testverlierer nach Hause.

Diese Produkte haben wir getestet:

  • Ampler Curt
  • Coboc One Brooklyn
  • Cooper E Disc
  • Cowboy 2
  • Geero 1 Original Classic „Vinyl“
  • Moustache Friday 28.1
  • Orbea Gain F40
  • Sushi Maki M2
  • VanMoof S3 (wurde nachgetestet)

Diese 8 Urban E-Bikes haben wir getestet. (Bild: ÖAMTC; Halfpoint/Shutterstock.com)

Die Testtabelle informiert Sie über: 


Im KONSUMENT 6/2020 haben wir mit den Tiefeinsteigern die Allrounder unter den E-Bikes getestet. Diesmal ist mit den Urban Bikes eine grazilere Gattung dran. 

Für Stadt- und Pendlerfahrten geeignet

Ihr Haupteinsatzbereich ist – wie schon der Name verrät – vor allem verbautes Gebiet. Diese leichteren E-Bikes sind damit vor allem für Stadt- und Pendlerfahrten gedacht. Sie kommen stylisher daher als die etwas plumpen Alleskönner. Einige dieser Räder sind auf den ersten Blick gar nicht als E-Bike zu erkennen – für manche Käufer ein wesentliches Kriterium.

Unterscheidungsmerkmal Akku

Bei allen Testkandidaten gleich: die Diamant-Rahmenform (auch als Herren-Rahmen bekannt) mit dem Oberrohr in hoher Position. Unterschiede zeigen sich u.a. bei Bremsen, Schaltung, Beleuchtung, Motor und Antrieb. Die meisten sind ohne Kotflügel, einen Gepäckträger hat keines der Räder. Weiteres wesentliches Unterscheidungsmerkmal der E-Bikes: Lässt sich der Akku entnehmen oder ist er fix verbaut? 

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Ampler Curt, Moustache Friday 28.1, Coboc One Brooklyn, Cowboy 2, Orbea Gain F40, VanMoof S3, Cooper E Disc, Sushi Maki M2, Geero 1 Original Classic "Vinyl"

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Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
17 Stimmen

Kommentare

  • AW: Geero
    von REDAKTION am 05.10.2020 um 10:19

    Ausschlaggebend für die Beurteilung der Bremsen war zum einen eben der hohe Kraftaufwand und zum anderen die Tatsache, dass der Motor ein bis zwei Sekunden „nachschiebt“, was den Bremsweg nicht unwesentlich verlängert.

    Auf eine stärkere Bewertung der Möglichkeit, den Akku zu entnehmen, wurde verzichtet, da es sich bei den Urban-Bikes eben um eine spezielle Art von Rädern handelt, die leicht und kaum von einem normalen Rad zu unterscheiden sind – also auch einigermaßen tragbar sind und die Entnahme des Akkus nicht oberste Priorität ist. Die Abnehmbarkeit des Akkus wurde aber sehr wohl in die Bewertung „Akku“ miteinbezogen.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Geero
    von Klieber1 am 03.10.2020 um 02:16
    Ich bin mit diesem Fahrrad bisher 1500 km gefahren. Ich könnte Minuspunkte aufzählen die im Rahmen dieses kurzen Tests niemals aktuell wurden. Bremsen ohne besonderen Kraftaufwand war kein Problem (90% aller Fahrräder im Verkehr haben keine Scheibenbremsen, auch praktisch alle Rennräder). Der wesentliche Vorteil (allerdings erst des neuersten Modells) ist der abnehmbare Akku. Der nicht entnehmbare Akku wurde im Test nicht ausreichend bewertet. Ist aber ein wesentlicher Punkt.
  • @Auswahlkriterien
    von REDAKTION am 28.08.2020 um 12:46

    Für die Produktauswahl hatten wir die Kriterien „E-Bikes, leicht und aufs Wesentliche reduziert“. Daher fiel die Wahl z.B. auch auf das Curt von Ampler. Bei Geero nahmen wir das Modell 1 in Original-Austattung (hier sind eben Felgenbremsen verbaut, Scheibenbremsen sind als Zubehör erhältlich). Unsere Testdurchführung nimmt viel Zeit in Anspruch, deshalb haben wir im Februar 2020 mit den Bestellungen begonnen. Zu diesem Zeitpunkt war das Geero 2 noch nicht erhältlich. Beim Orbea Gain F40 ist die Sache genau umgekehrt: Zum Zeitpunkt der Bestellung gab es dieses Modell, jetzt ist es aber von der Homepage verschwunden.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Was waren die Auswahlkriterien?
    von Zingerlem am 24.08.2020 um 22:00
    Zuerst einmal Danke für diesen Test und das Aufzeigen von Aspekten, die bei einer Anschaffung berücksichtigt werden können.
    Was für mich allerdings nicht offensichtlich ist, sind die Kriterien nach dem Ihr die Testobjekte aussucht.
    Wieso z.B. den Curt und nicht den Stout von Stellar, wieso von Geero die Variante ohne Beleuchtung und Scheibenbremsen anstatt jener mit? Oder wieso nicht das Geero 2?
    Zudem, auf https://www.orbea.com/ finde ich gar kein Gain F40.
    Für mich wäre ein Test wünschenswert, der Produkte ähnlicher Ausstattung vergleicht und Stärken und Schwächen listet.
  • Entsorgung? Akku im Rahmen?
    von REDAKTION am 18.08.2020 um 09:56

    Antwort an User "Wos_wor_mei_Leistung?"

    Fix verbaut bedeutet nicht, dass der Akku nicht entnommen werden kann und das Rad mitsamt dem Akku entsorgt werden muss. Der Akku kann natürlich ausgebaut werden (ein paar Schrauben öffnen usw.). Das sollte aber trotzdem nicht vom ungeschickten Laien gemacht werden.
    Ihr KONSUMENT-Team