E-Bikes kaufen

Radeln ohne Stress

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KONSUMENT 7/2016 veröffentlicht: 23.06.2016

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Test: E-Bikes sind der große Renner. Ihre Kinderkrankheiten haben sie überwunden – dennoch gibt es Verbesserungsbedarf.

In unserem E-Bike-Test finden Sie folgende Modelle:

  • Decathlon - 28“ Riverside City Nexus
  • Diamant - Achat Deluxe +
  • Fischer - Alu-Elektro-Citybike
  • Flyer - B-8.1
  • Hercules - Urbanico E8 F
  • Kalkhoff - Agattu Impulse 8
  • Kettler - Traveller E Tour FL
  • Kreidler - Vitality Eco 3
  • KTM - Amparo 8-LL
  • Pegasus - Premio E8F
  • Raleigh - Dover 8 HS
  • Sinus - BC 50 F
  • Stevens - E-Courier
  • Victoria - e-Manufaktur 7.9

In der Testtabelle finden Sie Angaben zu: Preis des E-Bikes, Preis für den Ersatzakku, Gewicht von Fahrrad, Akku und Ladegerät, Nabenschaltung, Zahl der Gänge, Motor: Schiebehilfe, Nenn-Kapazität des Akkus, Federung der Sattelstütze, Federgabel, Lichtmaschine, zulässige Traglast am Gepäckträger. - Und hier unser Testbericht:


14 Elektro-Fahrräder im Test

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest und dem deutschen Automobilclub ­ADAC hat Konsument 14 E-Bikes mit Pedal­antrieb, sogenannte Pedelecs, getestet. ­Neben den gängigen Elektrofahrrädern im Bereich von 2.400 bis 3.300 Euro waren auch zwei billigere Modelle auf dem Prüfstand.

Zu einem ausführlichem Test gehören Be­las­tungs- und Sicherheitstests im Labor sowie die Bewertung des Fahrverhaltens in der ­Praxis. Erstmals haben wir die E-Bikes vor drei Jahren auf diese Weise geprüft. Damals war das Ergebnis ernüchternd: Nur drei ­„gute“ Pedelecs; acht Fahrräder mit Elektro­motor waren sogar „nicht ­zufriedenstellend“.

E-Bike kaufen

Die gute Nachricht: Während der Trend zum E-Bike anhielt und die Verkaufszahlen ­stiegen, besserten die Hersteller nach. Beim nächsten Test 2014 waren zahlreiche Sicherheitsmängel und Materialfehler behoben worden – und kein "nicht zufriedenstellendes“ E-Bike mehr dabei.

Krasse Mängel gibt es bei den Pedelecs seither nicht mehr, das zeigt der aktuelle Test. Wenn auch ein Bruch der Sattelstütze bzw. zu schwache Bremsen in vier Fällen zu Abwertungen ­führten. In einigen Punkten, wie beim Schaltverhalten, gibt es generell nach wie vor ­Ver­besserungsbedarf.

Motor durchwegs gut

Die getesteten Elektro-Fahrräder sind allesamt bequeme City-Räder mit tiefem Durchstieg im Rahmen. Die Motoren sind mittig platziert – keines der E-Fahrräder hat einen Heck- oder Frontmotor. Durch diese Konstruktionsweise lassen sich Laufräder wechseln, ohne den Motor auszubauen. Und auch die Bremsen kann man mit wenigen Handgriffen einstellen. Bei der Motorunterstützung hat der größte Teil der Pedelecs gut abgeschnitten.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Flyer B-8.1, Victoria e Manufaktur 7.9, Decathlon Riverside City Nexus, Raleigh Dover 8 HS, Kalkhoff Agattu Impulse 8, Kreidler Vitality Eco 3, KTM Amparo 8-LL, Sinus BC 50 F, Hercules Urbanico E8 F, Diamant Achat Deluxe +, Pegasus Premio E8F, Stevens E-Courier, Fischer Alu-Elektro-Citybike, Kettler Traveller E Tour FL

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
40 Stimmen

Kommentare

  • Ergänzung zum E-Bike-Bericht
    von Altlengbach am 10.06.2017 um 17:14
    Bei den getesteten Pedelecs fehlen wichtige Marktteilnehmer (z.B. Produkte von Riese & Müller). Ich selbst fahre ein "tern Vektron", welches sich gefaltet gut im Kofferraum transportieren lässt. Ich stimme mit dem Bericht überein, dass sich nur ein Mittelmotor bewährt hat, während die Nabenantriebe (vorne oder hinten) eigentlich wegen der vielen Nachteile vom Markt faast schon verschwunden sind. Der Motor von BOSCH hat aus meiner Sicht die beste Bewertung. Ausserdem hat sich gezeigt, dass "preiswerte" e-Bikes unter € 2.000 - wie sie in Baumärkten und Supermärkten angeboten werden - eine schlechte Investition darstellen, da sie meist nach Ablauf der Garantie ihren Geist aufgeben.
  • E-Bikes
    von merand am 10.06.2017 um 11:00
    und wieder fehlt das österreichische SIMPLON-Rad im Testvergleich . Schade .
  • Bei Fischer fischt man oft im Trüben ...
    von NETclub50plus am 04.07.2016 um 15:57
    Diese Erfahrung musste ich nach dem Online-Kauf bei einem deutschen Anbieter machen: Für den bereits nach 400 km aufgetretenen Bruch des Kettenschoners war niemand verantwortlich (ich habe das Nachfolgemodell Fischer proline um 900 Euro erstanden). Mit vier Firmen musste ich mich auseinandersetzen, bis nach einem Monat Ersatz eintraf - der aber nicht passte, da die Bohrungen an anderen Stellen waren. Bastel. Nach 1.500 km fing das Hinterrad an zu rumpeln und es zeigt sich ein kleiner Riss auf der hinteren Felge (was besonders blöd ist, da sich bei meinem Modell im hinteren Laufrad ja auch der Motor befindet). Auf einem Parkplatz tat es dann eine gehörigen Knall - Schlauch (schon der zweite) geplatzt. Sofort in eine nahegelene Werkstatt zum Austausch gebracht, danach 2 km gefahren - das Rumpeln setzte wieder ein und diesmal begann sich der hintere Reifen auszubeulen. An Fischer zwecks Felgentausch geschrieben, bislang ohne Antwort. So ist es also kein ungetrübtes Vergnügen, wenngleich ich mit der Reichweite (über 40 km bei höchster [!] Unterstützungsstufe) zufrieden bin. E-Bike-Einsteiger sollten aber beachten, dass die Unterstützung bei Bergfahrten offenbar wegen Überhitzung des Motors schnell nachlässt. Da heißt es dann doch wieder kräftig (mit)treten. Dennoch möchte ich KONSUMENT ermutigen, auch in Zukunft billige E-Bikes zu testen, denn nicht alle können/wollen 3.000 Euro für einen Drahtesel mit Akku ausgeben ... :-)
  • Baugleich?
    von REDAKTION am 27.06.2016 um 12:25
    Die Modelle von Kalkhoff und Raleigh haben den gleichen Rahmen, aber unterschiedliche Komponenten (Sattelstütze, Sattel, Lenker, Griffe, Reifen,...). Auch die Motorsteuerung erwies sich im Praxistest als nicht ident. Hätte es sich tatsächlich um baugleiche Modelle gehandelt, hätten wir selbstverständlich darauf hingewiesen. Ihr Konsument-Team
  • Testbericht von 2 Baugleichen Rädern!
    von LillyReini am 24.06.2016 um 10:48
    Warum testen sie zwei baugleiche E-bikes? Kalkhoff und Raleigh kommen aus der gleichen Fabrik und sind bis auf die Pickerln identisch. Warum in ihrem Artikel nicht darauf hingewiesen wird ist mir unverständlich.
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