Honig & Co

Es muß nicht immer Zucker sein

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Konsument 12/2003 veröffentlicht: 13.11.2003, aktualisiert: 17.11.2003

Inhalt

Süßen kann man auch mit anderen Mitteln. - Eine Warenkunde über den Honig, seine Herstellung und andere süße Köstlichkeiten.

Honig im Steckbrief

Honig aus Honigtau unterscheidet sich vom Blütenhonig , der überwiegend aus Blütenpollen entsteht, durch seine dunklere Farbe und würzigeren Geschmack. Ein typischer Honigtauhonig ist der „Waldhonig“. Gerührter Blütenhonig wird zum Cremehonig , der gut streichbar ist und nicht tropft.

Sortenreiner Honig muss vornehmlich von einer Pflanzenart stammen, andernfalls handelt es sich um Mischhonig .

Für alle Honige gilt, dass sie frei von Schädlingsbekämpfungsmittel- und Antibiotikarückständen sein müssen und dass der Wassergehalt maximal 21 Prozent (aufgrund einer EU-Richtlinie ab voraussichtlich kommendem Jahr 20 Prozent) betragen darf, da er sonst leicht zu gären beginnt.

Je nach Art der Gewinnung unterscheidet man auch in Wabenhonig , der noch mit den gedeckelten Waben auf den Markt kommt, Honig mit Wabenteilen , und Tropfhonig , der ohne weitere Maßnahmen aus den Waben rinnt. Der meistverbreitete Honig ist jedoch der Schleuderhonig , der durch Zentrifugieren der Waben gewonnen wird. Der durch Auspressen der Waben hergestellte Presshonig zeichnet sich durch einen etwas höheren Pollen- und Wassergehalt aus.

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