Kühlschränke: Einbaugeräte

Eiskalt gespart

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 09.12.2008

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  • „Sehr gute“ und „gute“ Ergebnisse
  • Quelle: „Sehr gut“ und preiswert
  • Bis zu 50 Prozent geringere Stromkosten

Sparen durch einen Neukauf

Das stimmt für Kühlschränke auf jeden Fall. Mehr als zehn Jahre alte Geräte können wahre Stromfresser sein. Heute gibt es wesentlich sparsamere Modelle. Das schont nicht nur die Geldbörse, sondern auch die Umwelt. Doch die Energieeffizienz sollte nicht dazu verleiten, einen zu großen Kühlschrank zu kaufen, der nur zum Teil genutzt wird.

Volumensangabe kann täuschen

Ausgewählt wurden diesmal Geräte für die 88 Zentimeter hohe Küchen-Standardnische in Augenhöhe, und zwar mit und ohne Gefrierfach. Dieses ist aber klein und eher nur für Single-Haushalte geeignet – oder wenn man zusätzlich Kühltruhe bzw. Gefrierschrank besitzt. Die Modelle ohne Gefrierfach bieten 120 bis 144 Liter Kühlvolumen. Dieses wird in Prospekten und Katalogen häufig als Nutzinhalt ausgewiesen. Gemessen wird dabei aber oft ohne Einschübe und Ablagen. Das tatsächliche Gebrauchsvolumen, wenn also alles an seinem Platz ist, liegt etwa fünf bis zehn Prozent unter dem in unserer Tabelle angegebenen Nutzinhalt.

Generell „gute“ Kühlwirkung

Dass der Test nur „sehr gute“ und „gute“ Ergebnisse brachte, liegt daran, dass alle Geräte eine zumindest „gute“ Leistung beim Kühlen brachten. Im Kühlteil wurden 5 Grad Celsius, im 4-Sterne-Fach – falls vorhanden – minus 18 Grad unter unterschiedlichsten Bedingungen (16, 25 und 32 Grad Umgebungstemperatur) eingehalten.

Ist es im Raum kühler, sinkt der Strom­verbrauch. Der Kompressor springt dann seltener an. Beim Siemens-Modell täuscht eine Zusatzheizung ein wärmeres Umfeld vor, um die Temperatur im Gefrierfach kons­tant zu halten. Das Kühlaggregat springt bei 16 Grad genauso häufig an wie bei 25 Grad.

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Bild: VKI