Staubsauger

Vorwerk vorn

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KONSUMENT 3/2013 veröffentlicht: 21.02.2013

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Staubsaugertest: Was ein Staubsauger tatsächlich kann, zeigt sich auf einem verschmutzten Teppichboden. Das beste Testergebnis lieferte diesmal Vorwerk. Aber auch Bosch, Miele und Siemens machen dem Staub zuverlässig den Garaus.

Kampf gegen den Staub

Unterm Bett im Schlafzimmer ballen sich die Staubmäuse, wenig charmant auch Lurch genannt. Die Haare auf der Wohnzimmercouch sind nicht mehr zu übersehen. Und der Teppichboden hat auch schon seit Tagen einen Grauschleier. Also her mit einem Staubsauger, der problemlos den Schmutz von Böden wie Pölstern aufnimmt, ohne ihn anschließend wieder als Feinstaub in die Luft zu blasen. In der Fachsprache heißt das: gute Staub- und Faseraufnahme sowie ­tadelloses Staubrückhaltevermögen.

Hochwertige Staubsauger ab 150 Euro im Test

Neun hochwertige Staubsauger ab 150 Euro, die noch dazu Strom sparen, hat unsere deutsche Schwesterorganisation Stiftung Warentest untersucht. Warum finden Sie in der Tabelle insgesamt elf ­Urteile? Nun, Vorwerk als Bester im Test verkauft sein Gerät im Einsteigerset mit einer motorgetriebenen Elektrobürste. Um die einzelnen Geräte untereinander vergleichen zu können, wurden daher Bosch und Miele sowohl mit der klassischen umschaltbaren Standarddüse als auch mit der zusätzlich ­angebotenen Elektrobürste geprüft.

Erst Tiger, jetzt Kobold

Vorwerk räumte die meisten Punkte ab, weil sein Modell Tiger VT265 – das inzwischen in Kobold VT265 umbenannt wurde – mit Bröseln am Hartboden und Staub in Ritzen kurzen Prozess macht. Aber auch festsitzender Schmutz im Teppichboden hat gegen ­seine rotierenden Bürsten keine Chance. ­Diesen Staubsauger gibt es hauptsächlich über Vertreter im Direktvertrieb zu kaufen, und zwar um üppige 1.010 Euro! Wer nicht so viel Geld für ein Haushaltsgerät ausgeben möchte: Der Bosch ErgomaxxProfessional 1000 mit Elektrobürste ist mit 410 Euro um mehr als die ­Hälfte billiger und saugt trotzdem beinahe so gut wie sein Konkurrent von Vorwerk.


Lesen Sie außerdem unsere Artikel: Test: Staubsauger 4/2012, Test: Staubsauger 4/2011 und Test: Staubsauger 5/2010

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Vorwerk Tiger VT265, Bosch ErgomaxxProfessional 1000 BSG81000, Bosch ErgomaxxProfessional 1000 BSG81000mit BBZ145EB, Miele S5781 EcoLine, Miele S5781 EcoLine mit SEB 234L, Siemens Q4.0 Green Power Allergy VSQ4GP1264, Panasonic MC-CG712, Rowenta RO5921 Silence Force Extreme, AEG-Electrolux Ergospace AESG301, Dyson DC37 AllergyMusclehead, Philips FC8146 EasyLife

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
41 Stimmen

Kommentare

  • Miele Elektrobürsten
    von REDAKTION am 21.05.2013 um 10:50
    Beim getesteten Miele Gerät haben Standarddüse und Elektrodüse den Teppichboden gleich gut gereinigt – die Elektrodüse war bei der Faseraufnahme vom Teppichboden besser, die Standarddüse bei der Staubaufnahme an Ecken und Kanten (Fußleisten). Beide Düsen erhielten das Urteil gut für Saugen (siehe Tabelle). Beim Bosch Staubsauger und bei Vorwerk hat die Elektrobürste den Teppich sehr gut gesaugt – deshalb die Aussage "meist deutlich sauberer". Eine Elektrobürste sollte man allerdings nur bei kurzflorigen, strapazfähigen Teppichen verwenden. Ihr Konsument-Redaktionsteam
  • Miele-Elektrobürsten
    von Mag Zirnig am 28.04.2013 um 17:48
    Bei Miele kommt der Strom für Elektrobürsten nicht unbedingt über ein angeklemmtes Kabel. Es gibt das Modell Premium 8000 mit 2.200 Watt, bei dem - wie bei Vorwerk - alles im Schlauch/Rohr unsichtbar integriert ist. Es kostet knapp 700 Euro. Vor zehn Jahren bot Miete diese Ausführung noch bei seinen Standardmodellen an wie z.B. beim Modell S456i, das bei mir zu Hause steht. Das Preis/Leistungsverhältnis hat sich also inzwischen verschlechtert. Abgesehen davon stellt sich die Frage, ob eine Miele-Elektrobürste überhaupt sinnvoll ist. Im Test-Artikel heißt es „die Elektrobürste des S-5781 saugt nicht besser als die Standarddüse“. Bei den Details zu den Elektrobürsten ist hingegen von der „ebenfalls guten Elektrobürste des S-5781“ die Rede und davon, dass man mit Elektrobürsten „Teppiche meist deutlich sauberer“ bekommt. Beides zugleich kann wohl nicht zutreffen.
  • AW: Preiswirrwarr
    von ET am 27.02.2013 um 09:46
    Beim Test ist keineswegs der günstigste Verkaufspreis angegeben. Schon bei Amazon ist der zweitgereihte Bosch-Sauger günstiger als in der Tabelle. Unter Geizhals ist eventuell ein noch günstigerer Anbieter zu finden. Bezüglich dem Heranziehens eines merklich teureren Gerätes zum Vergleich: genau das finde ich äußerst positiv, da ich dadurch wesentlich besser abschätzen kann, ob sich eine derart hohe Investition auf Grund der Testergebnisse denn überhaupt lohnt.
  • Preiswirrwarr
    von REDAKTION am 26.02.2013 um 16:43

    An fgrill: Das Preisband bei diesem Test ist tatsächlich breit. Das liegt vor allem daran, dass wir ein Gerät von Vorwerk, nach dem unsere Leser immer wieder fragen, ins Testfeld aufgenommen haben. Einen – wie Sie schreiben – Preiswirrwar, verursachen nicht wir, sondern die Hersteller, von denen auch unsere Preisangaben stammen. Sie beanstanden die viel zu knappe Handelsspanne im regulären Handel und kennen sich da offenbar aus: Wie hoch oder niedrig ist denn die Handelsspanne bei Staubsaugern, die zu den von uns genannten Preisen verkauft werden? Die Lautstärke der einzelnen Sauger haben wir in unserer online-Tabelle mit „++ = sehr leise, + = leise, ○ = duchschnittlich, – = laut, – – = sehr laut“ angegeben. Mit der von Ihnen geforderten physikalischen Maßeinheit können nur Experten etwas anfangen.

    Gekaufter Test? Nein, wir sind nicht korrupt, wenn Sie das gemeint hatten. Kaufen kann man unsere Tests nur in der Trafik oder als Abo.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Staubsauger
    von REDAKTION am 26.02.2013 um 16:41

    An edguttmann: Wir haben uns diesmal zwei Bosch-Geräte mit Staubbeutel angesehen. Das Gerät, auf das Sie sich beziehen, ist eines mit Staubbox und wurde im Frühjahr 2011 getestet (KONSUMENT 4/2011. Die von Ihnen zitierte Website hat übrigens keine Genehmigung, unsere bzw. die Testergebnisse der deutschen Stiftung Warentest zu veröffentlichen und verdient ihr Geld mit Verkaufspovisionen bei Amazon. Sie ist ein schönes Beispiel dafür, wie man mit vernachlässigbaren Kosten an der Arbeit anderer mitschneiden kann.

    Ihr KONSUMENT-Team

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