Mietwagen: angeblicher Kratzer

Auto in Ordnung, 600-Euro-Rechnung

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KONSUMENT 7/2014 veröffentlicht: 20.06.2014

Inhalt

Bei der Rückgabe des Mietwagens war das Büro bereits geschlossen. Wie zuvor vereinbart, habe ich den Schlüssel in einen dafür vorgesehenen Kasten geworfen. Monate danach flattert mir eine Rechnung für die Reparatur eines angeblichen Kratzers in Höhe von 600 Euro ins Haus, obwohl das Auto unversehrt gewesen war. Wie kann ich mich gegen derartiges Abkassieren schützen?- In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Bernhard Matuschak.

 Bernhard Matuschak (Bild: Wilke)
Redakteur
Bernhard Matuschak

Derartige Beschwerden erreichen uns leider immer wieder (siehe auch Sixt GmbH 4/2013) und letztlich steht hier Aussage gegen Aussage. Kontrollieren Sie bei der Übernahme des Autos, ob Kratzer und sonstige Schäden protokolliert sind.

Protokoll und Foto

Bei der Abgabe ist es am besten, wenn Sie sich das Auto abnehmen und ein entsprechendes Protokoll aushändigen lassen. Sollte dies nicht möglich sein, etwa weil das Büro bereits geschlossen hat, sollten Sie das auf dem Parkplatz der Mietwagenfirma abgestellte Auto von allen Seiten in Nahaufnahme fotografieren und dabei auf eine korrekte Datumseinstellung der Kamera achten. Dies alles schützt nicht vor möglichen Unannehmlichkeiten, aber im Fall des Falles haben Sie bessere Karten.


Lesen Sie auch unseren Bericht zum Autoverleih Buchbinder und über Hertz Franchise Rienhoff. Alle unsere Artikel zum Thema Mietwagen finden Sie hier: www.konsument.at/mietwagen

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Kommentare

  • Mietwagen
    von timmy_30 am 27.07.2018 um 10:22
    Ich bin relativ oft auf Reisen und wenn ich mir ein Mietauto buche, dann immer von Österreich aus über einen Automobilclub. Da habe ich immer eine Vollkasko dabei und hatte noch nie Probleme. Wie meistens im Leben, ein paar Euro mehr zahlen, dafür später keine Probleme haben. Es ist schon paar Mal vorgekommen, dass der Vermieter dann gemeint hat, dass da ein Schaden war oder ist. War mir aber immer egal, weil durch den Vollschutz ich nichts zu bezahlen habe / hatte.
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