Windows 10

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KONSUMENT 11/2015 veröffentlicht: 29.10.2015

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Mit Windows 10 hat Microsoft ein in vieler Hinsicht durchdachtes Betriebssystem geschaffen, zu dessen Schwächen allerdings der große Wissensdurst zählt.

Microsoft hat bei der Entwicklung und Markteinführung neuer Betriebssysteme schon mehrfach Ungeschick bewiesen. Es kommt bei den Nutzern schlecht an, wenn sie mit etwas Unausgegorenem zwangsbeglückt werden. Schon der XP-Nachfolger Vista war ein Reinfall, der mit Windows 7 einigermaßen ausgebügelt werden konnte. Und trotzdem „passierte“ Microsoft wenige Jahre später Windows 8. Im Konzept steckte ja durchaus etwas Revolutionäres, aber es war eine zum falschen Zeitpunkt losgetretene Revolution, von der sich keiner mitreißen ließ und die schließlich im Sand der Geschichte versickerte.

Doch noch lernfähig

Unter neuer Führung hat Microsoft dann doch noch Lernfähigkeit bewiesen und endlich auf die Wünsche der Nutzer gehört. Das Ergebnis heißt Windows 10 und ist auch für Durchschnittsanwender durchaus brauchbar. Soll heißen: Wer von Windows 8 bzw. 8.1 auf Windows 10 umsteigt, wird vor allem von der einfacheren Bedienung und der größeren Übersichtlichkeit angetan sein. Den Aufwand für das Umlernen auf ein neues Betriebssystem hat er oder sie weitgehend hinter sich, weil die Unterschiede zu Windows 8/8.1 vergleichsweise überschaubar sind. Wer sich hingegen von Windows 7 oder gar noch von XP ausgehend auf das Abenteuer einlässt, wird zumindest das eine oder andere Element entdecken, das an Gewohntes erinnert, und sich ansonsten über jede Hilfestellung für das Zurechtfinden in der neuen Arbeitsumgebung freuen.

Mehr im Buch

Umfangreiche Tipps und Anleitungen finden Sie unter anderem in unserem aktuellen KONSUMENT-Buch " Windows 10 für Einsteiger ", in dem Windows 10 in allen Aspekten beleuchtet wird – von der Installation über die individuelle Einrichtung und die Sicherheitseinstellungen bis hin zur Nutzung bekannter und neu hinzugekommener Programme und Funktionen. Zum Buch gibt es auch ein 7-min-Video .

Ungehemmtes Datensammeln

Behandelt wird auch jener Aspekt, der Microsoft die meiste Kritik eingebracht hat: das ungehemmte Datensammeln im Hintergrund, das in Ansätzen ja auch schon in früheren Betriebssystemen praktiziert wurde, aber noch niemals diese Dimensionen erreicht hat. Freilich: Wer ein Smartphone besitzt, gibt längst schon dieselben Daten preis; aber es ist wieder eine Datenkrake mehr samt den damit kooperierenden Unternehmen.

Lokales Konto am Computer

Wehren kann man sich durch die Nutzung eines lokalen Kontos auf dem Computer – womit man allerdings auf die Annehmlichkeiten rund um den Cloud-Dienst OneDrive verzichten muss. Der Kompromiss ist, Microsofts Neugierde in weiten Teilen einzuschränken, ohne deshalb selbst zu sehr eingeschränkt zu sein.

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Wertung: 4 von 5 Sternen
10 Stimmen

Kommentare

  • IrDA-Treiber
    von REDAKTION am 09.11.2015 um 08:14

    Ist der Treiber für Windows 8.1 beim Hersteller der Pulsuhr verfügbar? Dann könnten Sie - falls Sie das nicht ohnehin schon getan haben - diesen Weg versuchen, der unter Windows 10 weiterhin möglich ist: http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318892541601

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Ärgernis IrDA Treiber
    von somi1 am 06.11.2015 um 10:48
    Ich habe seit Jahren eine teure Polar Pulsuhr, die über Infrarot mit dem PC kommuniziert. Das war bis Win 8.1 kein Problem, MS lieferte den Treiber. Mit Win 10 hat MS den Treiber entfernt und verweist auf die Hersteller, die tun aber nichts, weil sie neue Geräte verkaufen wollen. In einschlägigen Foren gibts deswegen viel Aufregung, aber bisher keine Lösung.
  • Treiberprobleme
    von Kleinerjosef am 04.11.2015 um 14:48
    Ja, die Treiber können ein Problem sein. Hatte da beim Wechsel von Windows 7 auf 8 ein denkwürdiges Erlebnis: HP ProBook mit vorinstalliertem Windows 7 und beiliegender Windows 8-DVD (angeblich inklusive aller Treiber!) neu gekauft. Upgrade problemlos, außer dass der Laptop plötzlich der Meinung war, dass er keinen WLAN-Empfänger mehr hat. Beim Versuch, den Treiber extern über USB-Stick zu installieren, bin ich gescheitert. Der Etherneht-Anschluss war meine Rettung, da hat Windows den Treiber dann von selbst gefunden und das WLAN lief wieder. Beim Umstieg von 8.1 auf 10 diesmal keine Probleme, aber ein Glücksspiel ist es immer.
  • Windows10...
    von Grouper am 04.11.2015 um 14:25
    Das Problem ist das Immergleiche beim Wechsel des Betriebssystems und heißt: TREIBER Und zwar nicht nur für periphere Geräte sondern auch für die im Rechner verbauten. Beim Kompatibilitäts-Check wird allerdings nur angezeigt, welche Programme unter Windows10 nicht mehr laufen.
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