Penny Selection Pesto Tartufo

Ein Hauch von Trüffel

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veröffentlicht: 07.05.2019

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: ein Trüffel-Pesto fast ohne Trüffeln.  

Das steht drauf: Penny Selection Pesto Tartufo

Gekauft bei: Penny

Das ist das Problem

Penny bietet unter der Premium-Marke Selection Pesto Tartufo (Trüffel-Pesto) im Glas an. Auf dem Etikett ist ein Teller mit angerichteten Nudeln abgebildet und daneben steht in großer Schrift „Pesto Tartufo, made with truffles“. Somit scheint klar zu sein: In diesem Glas ist Pesto drin, das zu einem wesentlichen Anteil aus Trüffeln besteht. 

Kaum Trüffel enthalten

Ein glatter Trugschluss – in der wesentlich kleiner gedruckten Sachbezeichnung auf der Rückseite des Glases ist das Pesto Tartufo plötzlich als „Pesto mit Pilzen und Trüffel“ angeführt. Und in der umfangreichen Zutatenliste scheint Trüffel überhaupt erst unter „ferner liefen“ auf. 

49 % andere Pilze,  0,5 % schwarzer Trüffel

An erster Stelle und somit als Hauptzutat sind „49 % Pilze in veränderlichen Gewichtsanteilen (Austernpilze, Chinesische Stockschwämmchen, Reisstrohpilze, Steinpilze)“ angeführt. Und die so groß angekündigten Trüffeln? Davon ist im Produkt kaum etwas vorhanden. Pesto Tartufo besteht zu sage und schreibe nur mickrigen 0,5 % aus schwarzer Trüffel. Für Geschmack sorgt zusätzlich natürliches Trüffelaroma. 

Trüffelanteil ist Geschmackssache?

Rewe hielt auf unsere Bitte um Stellungnahme fest, dass das Produkt korrekt deklariert sei, was wir eigentlich als selbstverständlich voraussetzen. Außerdem erklärte uns das Unternehmen, dass nicht alle Kunden einen höheren Trüffelanteil schätzen würden. Aha. Also eine Geschmacksache. Aber warum werden dann Trüffeln so groß als Zutat angekündigt, wenn sie in größerer Menge gar nicht schmecken? 

Mehr Transparenz: „Pilz-Pesto mit Trüffel“

Wäre das Pesto als „Pilz-Pesto mit Trüffel“ bezeichnet und der Trüffelgehalt gleich vorn auf dem Glas groß und deutlich angegeben, wüssten Konsumenten schon nach dem ersten flüchtigen Blick auf das Produkt besser Bescheid. Und das wäre doch positiv, oder?   

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