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Digitalkameras

Die Grenzen des Zoomens

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KONSUMENT 8/2012 veröffentlicht: 26.07.2012

Inhalt

Testkriterien

Testurteile und Testmethoden

Aus einem laufend durchgeführten internationalen Gemeinschaftstest veröffentlichen wir regelmäßig Ergebnisse für jene Modelle, die auch für den österreichischen Markt von Bedeutung sind.

Testurteile für Einsteigermodelle und Topmodelle

Durch die unterschiedlichen Anforderungen unterscheiden sich die Bewertungen dieser beiden Gruppen auch etwas voneinander. Die Basisfunktionen werden zwar nach den gleichen Kriterien bewertet, für die Topmodelle werden aber zusätzliche Beurteilungen vorgenommen und daher sind die Gruppenurteile auch teilweise leicht unterschiedlich gewichtet.

Bildqualität

Die Bildqualität wird im „Intelligent Mode“ oder „Full Automatic Mode“ gemessen. Bestimmt werden die Auflösung  und die Farbwiedergabe an Hand von Testbildern. Die Beurteilung verschiedener Bilder (Porträts, Landschaft, Stillleben, Szene im Innenraum) erfolgt durch eine Gruppe von Testpersonen. Das Verhalten bei wenig Licht, der Autofokus, Makroaufnahmen und die tatsächliche Brennweite werden messtechnisch bestimmt.

Sucher und Monitor

Die Abweichungen des aufgenommenen Bildes vom Sucher- und Monitorbild werden in der Tele- und Weitwinkeleinstellung, die Ablesbarkeit des Monitors bei hellem und geringem Umgebungslicht bewertet. Die Auflösung des Displays wird mit einem Testbild ermittelt.

Videoaufnahmen

Die Beurteilung erfolgt im Automatikmodus mit der besten wählbaren Auflösung. Die subjektive Beurteilung von zwei selbst aufgenommenen Szenen (Innenraum, outdoor) erfolgt durch eine Gruppe von Testpersonen. Dazu wird in einem Hörtest auch der aufgenommene Ton bewertet.

Blitz

In einem Prüfraum wird die Blitzausleuchtung für 1 m, 3 m und 5 m Entfernung ermittelt und die automatische Anpassung an die Belichtungssteuerung beurteilt.

Vielseitigkeit

Nach einer Liste sinnvoller Ausstattungsdetails und Funktionen werden die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, die Anpassungs- und die Ausbaufähigkeit des Systems bewertet.

Handhabung

Von einer Gruppe von Testpersonen werden die Bedienungsanleitung, die Bedienelemente, Sucher und/oder Monitor, die Menüführung, die Schnelligkeit des Datenaustausches, der Wechsel des Speichermediums, die Funktion des Zooms, des Autofokus und der manuellen Einstellmöglichkeiten sowie der Batterie-/Akkuwechsel beurteilt. Die Einschaltdauer, die Bildfolgezeit, die Auslöseverzögerung im Automatikmodus und vorfokussiert werden gemessen.

Stromversorgung

Bewertet wird, wie viele Bilder mit einem Batterie-/Akkusatz gemacht werden können, bis die Warnanzeige erscheint oder die Kamera abschaltet.

Für die Bewertung der Topmodelle werden weitere Kriterien herangezogen. So wird die Farbtreue und das Bildrauschen genauer gemessen und auftretende Verzerrungen mit einbezogen. Und bei der Handhabung wird mehr Gewicht auf die manuellen Einstellungen gelegt.

Preise zum Erhebungszeitpunkt

Die Preise, die Sie in den Tabellen finden, sind Mittelwerte aus unseren Erhebungen und beziehen sich auf den Erhebungszeitpunkt. Sie können sich inzwischen geändert haben, üblicherweise sind sie billiger geworden. Über aktuelle Tiefstpreise oder Verfügbarkeit bei einzelnen Händlern können wir leider keine Auskunft geben.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
81 Stimmen

Kommentare

  • Systemkameras
    von REDAKTION am 30.08.2012 um 15:12
    Wir testen neu auf den Markt kommende Modelle kontinuierlich und veröffentlichen die Ergebnisse regelmäßig. Die Olympus-Kamera Pen E-PL-1 wurde 2011 getestet - die Ergebnisse fnden Sie unter EXTRAS Digitalkameras Testtabelle: Topmodelle & Systemkameras 2011. Ihr Konsument-Team
  • Systemkameras...
    von Benuzter gelöscht am 26.08.2012 um 18:51
    Mir fehlt hier Olympus. Ich habe durch einen Zufall eine E-PL1 in die Hand genommen, erstaunt den Verkäufer darüber ausgefragt, gekauft und bin begeistert.
  • Neuer ist nicht immer besser
    von Mag Zirnig am 26.08.2012 um 18:15
    Der Test zeigt wieder einmal, dass eine neue Gerätegeneration nicht unbedingt ein Fortschritt sein muss. Kein einziges (!) Modell aus dem Test bietet eine zufriedenstellende Nahaufnahme-Funktion, weder in der Einsteigerkategorie noch bei den Spitzenmodellen. Im Vorjahr war die Makrofunktion noch bei mehr als der Hälfte der Kameras gut oder befriedigend, bei den Einsteigermodellen war sogar eine Pentax mit sehr guter Nahaufnahme dabei.
  • Zoom, Brennweite, Stabilisator
    von gfischer am 23.08.2012 um 15:28
    Sie gestatten mir Ihrer Aussage "über etwa 400mm nützt kein Bildstabilisator mehr" zu widersprechen. Ich habe jede Menge einwandfreier Bilder die mit vollem Zoom (810mm)und optischem Bildstabilisator von festem Grund aber auch - zusätzliche Erschwernis - von einem fahrenden Schiff aus photographiert wurden. In meinem Fall mit einer Sony DSC-HX100. Ich denke es wird auch andere Modelle geben die das leisten ... MfG Gerhard Fischer
  • Schneller Fokus
    von REDAKTION am 31.07.2012 um 12:16
    In der Testtabelle werden in den Zeilen „Einschaltzeit in s“ und „Auslöseverzögerung in s“ die entsprechenden Zeiten angegeben. Einschaltzeit gibt die Zeit vom Einschalten der Kamera bis zur ersten Aufnahme an, Auslöseverzögerung ist die durchschnittliche Zeit, die zwischen Drücken des Auslösers und Aufnahme im Automatik-Modus vergeht und beinhaltet auch die Zeit für Autofocus. Ihr Konsument-Team