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Diäten: Nudeln und Erdäpfel

Schlank wie Spaghetti?

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Konsument 12/2003 veröffentlicht: 12.11.2003

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Ausreichend Obst, Gemüse, Ballaststoffe

Positiv ist, dass die vorgeschlagenen Tagesrationen einen ausreichenden Anteil an Obst, Gemüse und Ballaststoffen enthalten. Etwas zu hoch ist der Anteil an gesättigten Fettsäuren, beispielsweise aus Butter oder Crème fraîche. Ein wenig zu niedrig fällt hingegen die Versorgung mit Vitamin D und Folsäure aus. Ausgleichen ließe sich dies damit, dass man an die Sonne geht, reichlich grünes Gemüse zu sich nimmt sowie gezielt zu folsäurehältigen Nahrungsmitteln wie etwa Paradeisern, Gurken, Vollkornbrot, Eiern und ganz besonders Weizenkeimen oder Sojabohnen greift.

Auch Vegetarier finden in den Büchern eine reichliche Anzahl an Rezepten, da weit mehr als die Hälfte der Gerichte ohne Fleisch auskommt. Die meisten Speisen sind auch leicht und rasch zuzubereiten, viele lassen sich aufwärmen oder kalt mitnehmen. Berufstätige sollten also in dieser Hinsicht mit den Diäten keine Probleme haben.

Teure Empfehlungen

Als problematisch beurteilen wir die recht unverhohlene Werbung für bestimmte Produkte oder Hersteller, weil dies letztlich zu Ausgaben führt, die gar nicht nötig wären. Normaler Kochschinken etwa enthält weitaus weniger Fett als die in einem Rezept geforderte fettreduzierte Salami, und bei Lachsschinken, der sowieso schon zu den magereren Wurstsorten gehört, ist der Unterschied im Fettgehalt von fettreduzierten und herkömmlichen Erzeugnissen marginal und lohnt den Preisunterschied nicht.

Ärgerlich auch, dass in den Rezepten einerseits auf rasche und einfache Zubereitung geachtet wird, andererseits Zutaten für einzelne Gerichte wie etwa Feigensenf oder pilzgefüllte Gnocchi selbst in Ballungszentren nicht leicht erhältlich sind.

Noch ein Hinweis für alle, die allergisch auf Begriffe wie „Pellkartoffel“ und „Pelle“ sind: Diesbezüglich werden sie rasch satt sein.

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