Bargeldgeschenke: Alternativen

Ideen für Weihnachten

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KONSUMENT 12/2018 veröffentlicht: 22.11.2018

Inhalt

"Ich möchte meinem Enkel zu Weihnachten gerne etwas Nützliches schenken. Bargeld erscheint mir zu unpersönlich. Haben Sie Alternativvorschläge?" - In den "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Bernd Lausecker.

Bernd Lausecker (Bild: A. Thörisch/VKI)
Bernd Lausecker

Gutscheine

Eine Alternative sind natürlich Gutscheine. Hier gilt es aber, vorab zu überlegen, ob der Beschenkte mit dem Angebot des Unternehmens X etwas anfangen kann. Eine Barablöse ist in der Regel nicht vorgesehen. Mehr Flexibilität bieten Gutscheinplattformen. Achten Sie jedenfalls auf die Einlösbarkeit – unbefristete Gutscheine, die rechtlich 30 Jahre Gültigkeit haben, sind zu bevorzugen.

Goldbarren bzw. Goldmünzen

Kleine Goldbarren bzw. Goldmünzen sind auch eine Überlegung wert. Hier legen Sie für den Ankauf aber zum Teil deutlich mehr aus, als die Goldmenge im Verkauf wieder einbringen würde. Den Unterschied (Spread genannt) streicht der Goldhändler ein. Die Faustregel lautet: Je kleiner die Münze, je leichter der Barren, desto größer ist der Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis. Ferner werden nur Goldmünzen mit besonders hoher Reinheit nach dem Goldwert bepreist (z.B. Philharmoniker, Maple Leaf, Krügerrand), andere Münzen nur nach ihrem Sammlerwert oder – wenn es sich um ein gesetzliches Zahlungsmittel handelt – nach ihrem Nennwert.

Sparbücher bzw. Prepaid-Kreditkarten

Beim Schenken eines Sparbuchs sollte darauf geachtet werden, dass es auf den Jugendlichen ausgestellt wird. Nur so können spezielle Jugendkonditionen ausgenützt werden. Ein Bargeldersatz wären auch Prepaid-Kreditkarten. Achten Sie aber auf das Kleingedruckte – es können Zusatzkosten anfallen (z.B. eine Aufladegebühr oder eine monatliche Service- bzw. Kontogebühr).

Kryptowährungen

Davon, Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether zu verschenken, raten wir ab. Auch wenn virtuelle Währungen vielleicht cool wirken: Der Umgang mit Bitcoin & Co ist nicht selbsterklärend, sondern bedarf vieler Hintergrundinformationen. Deshalb sind Kryptowährungen nicht für jedermann (und schon gar nicht für Kinder und Jugendliche) geeignet.

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Bild: VKI