KONSUMENT.AT - Eurowings: Flugverspätung - 1.200 Euro zugesprochen bekommen

Eurowings: Flugverspätung

Ausgleichszahlung verweigert

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KONSUMENT 9/2021 veröffentlicht: 26.08.2021

Inhalt

Bei der Rückreise von Punta Cana über Köln nach Wien gab es Probleme. Wien erreichten die Konsumenten mit über fünfstündiger Verspätung. Unterstützungs- oder Hilfeleistungen wurden den Fluggästen von Eurowings allerdings nicht angeboten, ebenso wurde jegliche Ausgleichszahlung verweigert.

Kilometerlange Palmenstrände. Dafür ist die Dominikanische Republik bekannt. Sie war auch Ziel für zwei Pauschalreisende, die letztlich unsere Unterstützung brauchten. Der Hinflug und der Aufenthalt verliefen hindernisfrei.

Probleme bei der Rückreise

Aber bei der Rückreise von Punta Cana über Köln nach Wien gab es Probleme. Im Gegensatz zum Hinweg nämlich verwehrte eine Schaltermitarbeiterin der deutschen Fluglinie Eurowings das direkte Durchchecken des Gepäcks. Daher mussten die Reisenden in Köln das Gepäck vom Band abholen und selbst wieder nach Wien einchecken. Nachdem sie aber bereits eine Stunde verspätet in Köln angekommen waren, erreichten sie wegen des zusätzlichen Aufwandes den gebuchten Flieger nach Wien nicht mehr.

Gerichtlich 1.200 Euro zugesprochen bekommen

Sie wurden zwar auf einen anderen Flug umgebucht, ihr Ziel Wien erreichten sie aber mit über fünfstündiger Verspätung. Sonstige Unterstützungs- oder Hilfeleistungen wurden den Fluggästen von Eurowings allerdings nicht angeboten. Eurowings verweigerte in der Folge jegliche Ausgleichszahlung. Daher brauchte es einen Richter. Das Bezirksgericht Schwechat sprach den Konsumenten schließlich je 600 Euro wegen der Flugverspätung zu.


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