KONSUMENT.AT - Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge - Abwarten oder anders investieren

Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge

Derzeit zu vergessen

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KONSUMENT 6/2011 veröffentlicht: 25.05.2011, aktualisiert: 24.06.2011

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Abwarten oder anders investieren

Es ist zu hoffen, dass sich in den nächsten Monaten etwas tut bei der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge. So wie die Produkte derzeit aufgebaut sind, raten wir von einer Investition ab.

Neue Produkte in Arbeit

Manche Anbieter basteln aber bereits im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen an neuen oder umgestalteten Produkten. Erste Früchte dieser Bemühungen sind schon sichtbar.

Beispielhaft seien hier der Tarif P55 von Uniqa/FinanceLife/Raiffeisen Versicherung sowie ein von EFM gemeinsam mit der Hypo-Versicherung kreiertes Produkt erwähnt, die im Bereich Kostentransparenz und Kostenstruktur zumindest in die richtige Richtung weisen. Das EFM-Produkt zeichnet sich vor allem durch günstige und transpa­rente Veranlagungskosten aus.

Auf die richtigen Rahmenbedingungen setzen

Wie auch immer die Entwicklungen sein ­werden, an den zwei wichtigsten Auswahl­kriterien für PZV sollten angehende Kunden immer festhalten: geringe Kosten und hohe Transparenz. Solange diese Rahmenbedingungen nicht erfüllt sind, ist es aus unserer Sicht sinnvoller, ein anderes Anlageprodukt zu wählen oder noch ein wenig abzuwarten. Denn Vorsorgegeld in ein undurchschaubares Projekt mit ungewissem Ausgang zu stecken, ist schon in Zeiten ohne Krise wenig zukunftsträchtig.

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