KONSUMENT.AT - Davert Extra Feine Soja-Schnetzel - Packung zu einem Drittel leer

Davert Extra Feine Soja-Schnetzel

Inhalt mickrig

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veröffentlicht: 28.01.2020

Inhalt

Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: eine Packung Soja-Schnetzel, die von außen mehr Inhalt vermuten lässt, als sie tatsächlich enthält.

Das steht drauf: Davert Extra Feine Soja-Schnetzel

Gekauft bei: denn‘s

Das ist das Problem

Für alle, die bei ihrer Ernährung auf tierische Produkte verzichten, bietet Davert für die Zubereitung von Gerichten aus Faschiertem eine fleischlose Alternative an: Extra Feine Soja-Schnetzel. Sie sollen sich gut für Bratlinge und Füllungen eignen. Den Inhalt mit heißer klarer Gemüsesuppe übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Nach dem Abtropfen je nach Rezept anbraten und vor dem Verspeisen gut durcherhitzen.

Viel Luft im Beutel

Der Beutel mit den Soja-Schnetzeln hat ein Sichtfenster und wirkt gut gefüllt. Erst nach dem Öffnen der Packung ist klar – es steckt um einiges weniger drin als vermutet. Nur wer ausreichend Zeit zum Einkaufen hat, bemerkt schon im Geschäft, wie viel Luft hier mitverkauft wird. Tastet man den Beutel ab, erkennt man, dass die Schnetzel nur bis zur oberen Kante des Sichtfensters reichen. Beim Umdrehen der Verpackung ist es dann offensichtlich: zwei Drittel Soja-Schnetzel, ein Drittel Luft.

Packung wirkt von außen gut befüllt

Natürlich sind es auch hier „technische Gründe“, die den Beutelinhalt mickrig aussehen lassen. Und es ist sicher reiner Zufall, dass das Sichtfenster so angebracht ist, dass die Packung beim flüchtigen Hinschauen einen gut gefüllten Eindruck macht. Und ja, es steht selbstverständlich außen drauf, wie viel innen drin ist. Aber wer, bitte, kann sich ein Füllgewicht von 200 g konkret vorstellen?

Davert Soja-Bolognese: früher ebenfalls in übergroßer Verpackung

Wir hatten Davert vor einiger Zeit schon einmal auf dem Radar ( KONSUMENT Lebensmittel-Check  vom 16.6.2016.) Damals ging es um Soja-Bolognese. Die Fertigmischung wurde in einem Überkarton verkauft. Stellte man den enthaltenen Innenbeutel daneben, zeigte sich, dass der Karton nur zur Hälfte gefüllt war.

Optimierung der Verpackung wünschenswert

So schlimm ist es diesmal nicht. Aber auch die jetzige Lösung hat in Sachen Optimierung noch Luft nach oben.

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