Merkur Clever Birnen

Widersprüchlich gekennzeichnet

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veröffentlicht: 14.03.2017

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Birnen mit widersprüchlichen Herkunftsangaben.

 

 

Das steht drauf: Birnen Williams

Gekauft bei: Merkur

Das ist das Problem

Bei Merkur waren in Schale und Netz verpackte Birnen am Regalschild der Obstabteilung mit „Herkunft: Spanien“ ausgelobt. Doch wer sich die Mühe machte, auch das Packungsetikett zu lesen, erfuhr: Die Birnen stammten aus Italien. 

Ein Kunde schickte uns Fotos von Regalschild und Produktetikett und schrieb uns: „Ein schönes Beispiel, wie wir hinters Licht geführt werden. Birnen laut Regalaufschrift aus Spanien, tatsächlich jedoch aus Italien“. 

Schildtausch verabsäumt

Rewe teilte uns auf unsere Nachfrage mit, dass im Markt leider verabsäumt worden sei, rechtzeitig das Schild zu tauschen. Die Märkte würden über Änderungen im Sortiment informiert und seien darin geschult, die Auszeichnungen nach einem standardisierten Prozess umgehend zu aktualisieren. Man werde die entsprechenden Prozesse erneut schulen. 

Tipp: Etiketten der Produkte lesen!

Wie oft haben wir solche Erklärungen auf unsere Berichte über falsche Herkunftsangaben auf Regalschildern von Supermärkten schon bekommen – vielleicht sollten die Schulungen auch tatsächlich einmal intensiviert werden! 

Kunden, die sicher wissen wollen, woher frisches Obst (oder Gemüse) stammt, verlassen sich besser nicht auf die Herkunftsangaben auf den Regalschildern, sondern lesen die Produktetiketten. Hier muss das Ursprungsland in der Regel angegeben sein. Von dieser Kennzeichnungsvorschrift ausgenommen sind nur bestimmte Obst- und Gemüsearten (z.B. Früh- und Speisekartoffeln, frische Bananen, Oliven, Zuckermais, Kokosnüsse, Paranüsse oder Datteln).

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