SimpliTV

Alles simpli, oder was?

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KONSUMENT 4/2016 veröffentlicht: 23.03.2016, aktualisiert: 24.02.2017

Inhalt

Die Einführung von DVB-T2 bringt mit HD sichtbare ­Vorteile. Sie sorgt wegen notwendiger Neuanschaffungen aber auch für Unmut. Wir sagen, was ­dahintersteckt.

Die einen feiern es als enormen technischen Fortschritt, die anderen wittern darin ein Parade­beispiel für geplante Obsoleszenz: die bevorstehende Einstellung des erdgebun­denen Antennenfernsehens DVB-T nach einer Lebenszeit von 10 Jahren. Für diese TV-­Empfangsart angeschafftes Equipment muss entsorgt, neues für den Nachfolgestandard DVB-T2 angeschafft werden. Mehr als jeder 20. Haushalt in Österreich ist betroffen.

DVB-T2: Fortschritt oder "Geld-Druckmaschine"?

Das freut verständlicherweise nicht jeden, wurden doch in der Vergangenheit schätzungsweise 600.000 Settop-Boxen für das alte DVB-T gekauft, dessen Einführung auch mit 40 Millionen Euro aus dem Digitalisierungsfonds gefördert worden war. Und das soll jetzt alles unbrauchbar werden? Ja.

Reine Willkür, nur eine "Geld-Druckmaschine" für den ORF (wie in Forenbeiträgen zu lesen war) ohne erkennbaren Nutzen für den ­Konsumenten? Nein. Sehen wir genauer hin.

Lesen Sie außerdem unseren Praxistest: simpliTV 8/2013 .

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SimpliTV: Senderbelegung

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14 Stimmen

Kommentare

  • ORF hat sich damit nichts gutes getan
    von cmb am 19.03.2017 um 22:54
    Mit S-TV hat sich der ORF nicht geholfen. Die Box ist so sperrig, dass sie seit Wochen aus ist. Sogar die Playstation 3 schaft es den Fernseher per HDMI einzuschalten und lässt sich mit der TV-Fernbedienung steuern. Jetzt schaun wir halt netflix oder nix.
  • Missbrauch einer Monopolstellung
    von Dunkelsteinerwald am 03.11.2016 um 00:28
    Wie bereits beschrieben - auch bei Abo-Vertrag : Man muss wahrheitswidrig bestätigen, dass man mit der unbegründeten Ausspionierung durch ein Inkassounternehmen und einem Bankeinzug einverstanden ist. Ich bin NICHT einverstanden - aber ohne die Bestätigung kann ich nicht fernsehen. Wenn das nicht Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung ist, was dann ? Der ORF - der mittlerweile schon fast 25€ / Monat GIS-Gebühr verschlingt - entwickelt sich zum unangenehmsten Unternehmen Österreichs.
  • Bonitätsprüfung und Bankeinzug bei Einaml-Bestellung (kein Abo!)
    von sakukore am 16.10.2016 um 09:37
    Eine Onlinebestellung der Settopbox, sowie dazu passender Antenne OHNE Abo, über die Homepage simplitv.at ist nur Abgabe einer Zustimmung zur Bonitätsprüfung, sowie einer weiteren Zustimmung für einen Bankeinzug möglich. Eine alternative Bezahlart (Kreditkarte, etc.) bei Einmalbestellung ist leider nicht möglich. Detaillierte Information über "Bezahlung und Lieferung" findet man auf der Homepage vergeblich.
  • Gebührenverrechnung zulässig ?
    von Dunkelsteinerwald am 07.10.2016 um 01:28
    Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es eine höchstgerichtliche Entscheidung, dass für verrechnete Gebühren eine Leistung für den Kunden erbracht werden muss. Dies um sicherzustellen, dass nicht einfach Phantasiegebühren erhoben werden, nur um die Einnahmen zu steigern. Bei SimpliTV wird zuerst verschlüsselt (wovon der Kunde rein gar keinen Vorteil hat). Dann muss er sich einen Receiver mit Modul oder ein Modul alleine (um fast 50€ !) kaufen und auch noch die Freischaltung (35 €) zahlen. Aus dem allen entsteht für den Kunden kein Nutzen - ganz im Gegenteil : die Nutzung kann durch das neue System eingeschränkt werden (zB. Verhinderung einer Aufnahme, die bisher möglich war). Aus meiner Sicht ist das eine den Kunden grob benachteiligende Regelung unter Ausnützung einer Monopolstellung. Ist das tatsächlich rechtlich zulässig ?
  • Freischaltgebühr für SimpliTV Receiver / Modul
    von Dunkelsteinerwald am 04.10.2016 um 15:31
    Wenn ich es richtig verstanden habe, muss man eine Freischaltgebühr von 35€ zahlen, um mit dem Receiver / Modul empfangen zu können. Abgesehen davon, dass das eine ärgerliche Abzocke ist, scheint es mir auch rechtlich unzulässig. Da zahle ich seit Jahrzehnten Gebühren für den Empfang von ORF - und plötzlich muss ich eine zusätzliche Gebühr zahlen, um Fernsehen zu können, obwohl ich ja ohnehin die laufende GIS-Gebühr zahle ? Die Freischaltung müßte mE selbstverständlich eine Dienstleistung sein, die in den GIS-Gebühren enthalten ist. (Wenn er meine Gebühren annimmt, muss er auch dafür sorgen, dass ich seine Programme mit den dafür geeigneten Geräten empfangen kann.) Das ist in etwa vergleichbar, wenn mir ein Kino eine Eintrittskarte verkauft, und dann noch zusätzlich eine "Saalbetretungsgebühr" verrechnet.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo