KONSUMENT.AT - Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge - Prämiengeförderte Versicherungsprodukte

Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge

PZV-Verträge: Wir helfen!

Seite 1 von 5

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 8/2020 veröffentlicht: 27.07.2020

Inhalt

PZV-Polizzen-Check: Die Analyse von bisher mehr als 700 Polizzen hat unsere Befürchtungen leider bestätigt: Die PZV ist und bleibt ein Rohrkrepierer. Aber keine Panik, wir helfen Ihnen weiter! 

Prämiencheck PZV Vertragscheck (Bild: Tetiana Yurchenko / Shutterstock.com)

Vor einem Jahr starteten wir einen Aufruf zum Thema prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge (PZV): "Schicken Sie uns Ihre ­Polizze!", lautete unsere Aufforderung. Der Hintergrund: Seit 2003 wird dieses Versicherungsprodukt in Österreich angeboten. Nach einigen guten Jahren ging es mit der Performance bald bergab. Die Finanzmarktaufsicht formuliert es drastisch: Die PZV sei im Niedergang begriffen.

Eine Million Verträge

Wie schlimm es um dieses Lebensver­sicherungsprodukt tatsächlich bestellt ist, bleibt allerdings im Dunkeln. Die Anbieter sind an Transparenz wenig interessiert. ­Unsere ­Anfragen nach brauchbaren Daten, um Verträge zu analysieren – derzeit sind noch deutlich mehr als eine Million Alt­verträge im Umlauf, das verwaltete Vermögen ­beläuft sich auf rund neun Milliarden Euro –, bleiben unbeantwortet.

Düstere Aussichten

Mit unserem Aufruf, den wir im Zuge einer Studie im Auftrag der AK Wien gestartet ­haben, hofften wir nun, einen Überblick über den Markt zu bekommen, um die vorhandenen Tarife so zu analysieren, dass wir seriöse Aussagen treffen können.

Mittlerweile sind mehr als 700 Polizzen bei uns eingelangt, die wir, gemeinsam mit ­unserem Software-Partner fynup, minutiös aufarbeiten. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Gesamtmarkt, das stimmt, aber es zeigen sich ganz eindeutige Tendenzen – und die sehen leider düster aus.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
11 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Die staatliche Pension hält, private Pensionsvorsorge liefert Verluste
    von Cybercondor am 31.07.2020 um 21:34
    Wie Vieles aus der Zeit Schüssel und KH Grasser ist die großmaulig angepriesene Eigenvorsorge genaugenommen ein Betrug. Es war nur eine Förderung der Versicherungen - also der schwarzblauen Parteifreunde.

    Man möge einmal veröffentlichen, wie hoch die tatsächliche Veranlagung von eingezahlten 100€ ist !!!
    Die jeweilige Versicherung verdient in jedem Fall gut. Sie verdient deutlich mehr als die staatliche Prämie ausmacht.

    Bitte das einmal klar und deutlich darstellen.