Datenschutz bei Druckern

Speichern von Daten

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KONSUMENT 12/2016 veröffentlicht: 24.11.2016

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"Ich habe gelesen, dass Drucker Daten speichern. Ist es tatsächlich so, dass mein Tintendrucker beispielsweise Fotos oder Dokumente auf einer Festplatte ablegt und diese von fremden Personen abgerufen werden können?". Leser fragen und unsere Experten antworten – hier Mag. Gernot Schönfeldinger.

Gernot Schönfeldinger (Bild: U. Romstorfer/VKI)
Mag. Gernot
Schönfeldinger

Einfache Geräte, wie sie zu Tausenden in den Haushalten stehen, haben lediglich einen Zwischenspeicher eingebaut, der Dateien bzw. Druckaufträge vorübergehend speichert. Man kann zwar die Dateinamen der aktuellen Druckaufträge über den Computer einsehen, aber sobald ein Dokument verarbeitet ist, wird es aus der Liste gelöscht. Besser ausgestattete Drucker, die über ein Display verfügen, speichern die Liste der Druckaufträge meist für einen längeren Zeitraum. Aber auch hier handelt es sich lediglich um eine Liste mit den Dateinamen. Die Dokumente selbst können nicht wieder aufgerufen oder nochmals gedruckt werden.

Auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Beim Entsorgen oder Weiterschenken empfiehlt sich trotzdem ein Reset auf die Werkseinstellungen, falls der Hersteller dies vorgesehen hat. Die Festplatten der Profi-Geräte – und nur dort kann ein echtes Datenschutzproblem auftreten – kann man übrigens problemlos zurücksetzen. Bei ihnen gibt es diesbezüglich viel mehr Möglichkeiten. Langfristig gespeichert werden Daten allerdings auch in der Cloud, sofern man einen solchen Service für das Drucken in Anspruch nimmt.


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