KONSUMENT.AT - Onlineshopping: Bezahlen im Internet - Kredit- und Debitkarten

Onlineshopping: Bezahlen im Internet

Money, money, money

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KONSUMENT 7/2021 veröffentlicht: 18.06.2021

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Onlineshopping und damit bargeldloses Bezahlen wird zunehmend beliebter. Wir durchleuchten hier einige Bezahl-Varianten. Auch eine, die On- und Offline-Welt vereint.

Schon vor der Pandemie konnte sich der Onlinehandel über stetig steigende Zuwachsraten freuen. COVID hat sie in teilweise schwindelerregende Dimensionen katapultiert. Für viele Konsumenten ist ein Einkauf im Internet schon zur Selbstverständlichkeit geworden, sie gehen auch spielerisch mit den neuen digitalen Bezahlmöglichkeiten um, die in den vergangenen Jahren etabliert wurden. Andere wiederum fühlen sich im Netz noch etwas unsicher oder sehen den digitalen Einkauf nur als zeitlich begrenzte, pandemische Begleiterscheinung.

Wie wird bezahlt im Internet?

Immer noch vergleichsweise traditionell. Eine Ende 2020 durchgeführte Umfrage ergab für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz), dass jeder zweite Verbraucher mit der guten alten Kreditkarte bezahlt. Hippe Alternativen wie z.B. Apple Pay oder Google Pay, die bei so manchen schon als die Zukunft des Bezahlens gehandelt werden, rangieren noch unter „ferner liefen“ – oder haben sich, will man es vornehmer formulieren, fürs Erste in einer Nische für Technikaffine recht erfolgreich eingenistet.

Lesen Sie im Folgenden über Stärken und Schwächen ausgewählter Zahlungsmethoden bzw. Bezahl-Dienstleister.

Kredit- und Debitkarten

Mastercard Debitkarte

Wie eingangs erwähnt, sind Kreditkarten nach wie vor die mit Abstand beliebteste Zahlungsart im Internet. Eine Neuerung im Kartenuniversum, über die wir in den vergangenen Monaten auch schon berichtet haben (siehe Debit Mastercard: FAQ 12/2020 ), sind sogenannte Debitkarten, die nun nach und nach die Bankomatkarten alter Prägung ablösen.

Größtes Novum dieser neuen Kombi-Karten: Man kann damit (weitaus einfacher und umfassender) im Internet einkaufen. Anders als bei Kreditkarten, bei denen in der Regel nur ein Mal im Monat das hinterlegte Girokonto belastet wird, erfolgt bei Debitkarten die Abbuchung unmittelbar beim Kauf. Wie von den Bankomatkarten gewohnt, wird die Zahlung inklusive aller Transaktionsdaten bei den Plattformen, die die Karten ausgeben (also in der Regel beim Marktführer Mastercard), nur autorisiert. Es erfolgt keine Speicherung, wo bzw. von wem eingekauft wurde. In punkto Anonymität ist das ein Plus gegenüber Kreditkarten.


Dieser Artikel wurde aus den Mitteln des Verbraucherprogramms der Europäischen Union (2014-2020) gefördert.

Dieser Artikel wurde aus Mitteln des Verbraucherprogramms der Europäischen Union (2014-2020) gefördert.

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Kommentare

  • Google Pay - App in Österreich nicht verfügbar
    von Computerdoktor am 03.07.2021 um 16:05
    Liebes Redaktionsteam,
    mit Google Pay meine ich diese Android-App, nicht irgendeine NFC-App einer Bank. https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.apps.walletnfcrel
    Im Widerspruch zur Presseaussendung vom November 2020 ist dieser Artikel auch heute in deinem Land nicht verfügbar.
  • @Computerdoktor
    von REDAKTION am 30.06.2021 um 11:17
    Die Verbreitung von Google Pay in Österreich ist noch überschaubar, dass es überhaupt nicht nutzbar ist, entspricht aber nicht den Tatsachen. Die großen heimischen Banken sind noch zurückhaltend, einzelne Zahlungsdienstleister bieten diesen Service in Verbindung mit Mastercard aber bereits an.
    Ihr KONSUMENT-Team
  • Re.: Zahlen mit Debitkarten
    von hegi am 28.06.2021 um 11:09
    Das kommt auf die Art des Kontos an. Bei manchem Kontomodell spielt die Häufigkeit der Abbuchungen keine Rolle.
  • Google Pay - App in Österreich nicht verfügbar
    von Computerdoktor am 26.06.2021 um 16:03
    Dieser Artikel ist in deinem Land nicht verfügbar.
    Bitte keine PR für nicht verfügbare Zahlungsdienste.
  • Zahlen mit Debitkarten
    von gustl5 am 21.06.2021 um 14:22
    Es ist jedoch aufzupassen ob bei zuvielen Abbuchungen die Kontogebühren nicht höher werden, da jede Abbuchung zu Buche schlägt und nicht wie bei der Kreditkarte 1x.