Laserdrucker und -Multifunktionsgeräte

Ordentlich Druck gemacht

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KONSUMENT 10/2015 veröffentlicht: 24.09.2015

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Test Laserdrucker: Text ist ohnehin ihre Domäne, doch auch beim Fotodruck haben sie Fortschritte ­gemacht. Gestiegen sind leider die Druckkosten.

In unserem Test:

  • Brother - HL–3152CDW
  • Brother - MFC–9142CDN
  • Brother - MFC-L2700DW
  • Canon - i-Sensys MF217w
  • Dell - C2660dn
  • HP - Color Laserjet Pro M252dw
  • HP - Color Laserjet Pro MFP M277dw
  • HP - Laserjet Pro MFP M127fw
  • Kyocera - Ecosys P6021cdn
  • Ricoh - SP C250SF
  • Samsung - Xpress C1860FW
  • Samsung - Xpress C1810W
  • Samsung - Xpress M2885FW
  • Xerox - Phaser 6022

In der Testtabelle finden Sie Angaben zu: Umweltzeichen, Gewicht, Abmessungen, Touchscreen, WLAN, Fax, Einzelfarbtanks, Duplexeinheit, automatischer Vorlageneinzug, als PDF scannen (OCR), Druckqualität (Text, Farbe, Foto, Wasser- und Lichtbeständigkeit), Druckzeit, Scans (u.a. Tiefenschärfe), Scangeschwindigkeit, Kopien, Tonerkosten, Handhabung, Bedienungsanleitung und Bedienung, Inbetriebnahme, Patronenwechsel, Wartung, Umwelteigenschaften, Stromverbrauch, Lautstärke, Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb. - Lesen Sie auch Test: Druckerpatronen - Original und Nachbau 6/2015 . Hier unser Testbericht:


Lange Zeit waren Laserdrucker teuer in der Anschaffung, günstig hingegen im ­Gebrauch. Mittlerweile hat sich das Preisniveau der ­Lasergeräte jenem der Tintenstrahl­drucker angenähert. Weniger erfreulich ist, dass dies auf der anderen Seite mitunter auch für die höheren Druckkosten gilt.

Test: Drucker mit Lasertechnologie

Der aktuelle Test der Stiftung Warentest widmet sich ausschließlich den Geräten mit Lasertechnologie. Sechs Farblaserdrucker sowie jeweils vier Multifunktionsgeräte mit Schwarz-Weiß- bzw. Farbdruck wurden auf Herz und Nieren bzw. auf Funktionalität und Effizienz geprüft – mit teilweise überraschenden Ergebnissen.

Schneller als Tintenstrahldrucker

Laserdrucker arbeiten grundsätzlich schneller und liefern ein feineres Textbild als die mit Tintenpatronen ausgestattete Konkurrenz. Das macht sie vor allem für die Nutzung im Büro, aber auch für Selbstständige oder ­Familien mit Kindern im schulfähigen Alter interessant. Darüber hinaus ist man dagegen gefeit, dass die Tinte während längerer Nichtbenutzung, etwa während des Urlaubs, austrocknet.

Die Neuanschaffung eines Druckers bzw. Multifunktionsgerätes sollte nach wie vor wohlüberlegt sein. Denn obwohl wir in unserem Test 10 von 14 Geräten mit "gut“ bewertet konnten, gibt es unterschiedliche Kriterien zu beachten, um das beste Gerät für die persönlichen Bedürfnisse zu finden.

Scanner, Fax, Kopierer

Wer Texte oder Fotos nicht nur zu Papier bringen, sondern auch digitalisieren möchte, findet mit den All-in-one-Geräten eine platzsparende Alternative zu separatem Drucker und Scanner. Die damit einhergehende Möglich­keit, Kopien direkt per Knopfdruck und ohne Computer zu fabrizieren, kann ebenfalls praktisch sein.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Samsung Xpress C1810W, HP Color Laserjet Pro M252dw, Brother HL-3152CDW, Dell C2660dn, Kyocera Ecosys P6021cdn, Xerox Phaser 6022, Samsung Xpress C1860FW, HP Color Laserjet Pro MFP M277dw, Ricoh SP C250SF, Brother MFC-9142CDN, Samsung Xpress M2885FW, Canon i-Sensys MF217w, Brother MFC-L2700DW, HP Laserjet Pro MFP M127fw

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Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
22 Stimmen

Kommentare

  • Linux unterstützung
    von naish am 26.02.2016 um 11:00
    Um hier ein Zeichen zu setzten ist es sicher auch hilfreich anzugeben ob für den Drucker/Scanner Driver für Linux zur Verfügung gestellt werden oder existieren. Ich habe ein älteres Modell von Samsung. Der Drucker/Scanner funktioniert unter Linux (Ubuntu) ser gut.
  • Drucker: Umweltzeichen und Nanopartikel
    von REDAKTION am 28.10.2015 um 15:14

    UMWELTZEICHEN

    Danke für die Beschreibung Ihres Schadens. Wir werden den Fall an die für die Überarbeitung der Kriterien des Umweltzeichens zuständigen Stellen zur Untersuchung, weiterleiten. Derzeit müssen Ersatzteile laut Richtlinie des Umweltzeichens bis 5 Jahre nach Einstellung der Produktion erhältlich sein. Ersatzteil sind Teile, "die typischerweise im Rahmen der üblichen Nutzung eines Produktes ausfallen können. Andere, regelmäßig die durchschnittliche Lebensdauer des Produktes überdauernde Teile dagegen müssen nicht als Ersatzteile vorgehalten werden". Diese Definition gilt als zu unpräzise um winzige, filigran wirkende Teile - deren Austausch billiger und in Hinblick auf Ressourcenschonung wesentlich effizienter wäre - nicht einem Teil zuordnen zu können. Es müssten konkret das Scharnier oder zumindest das Netzteil benannt werden. Das ist ein generelles Problem der Reparaturdienstleistung auch bei anderen Produkten, die mit dem Tausch von Kleinteilen wenig Geschäft machen dürften. Um mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet zu werden ist jedoch die Einhaltung vieler Kriterien notwendig. Schwerpunkte sind Materialauswahl, -reparatur- und recyclingerechte Konstruktion, Art und Menge der stoffliche Emissionen, Geräuschemissionen, Energieeinsatz etc. Das Umweltzeichen beruht auf Freiwilligkeit das bedeutet: Die Kriterien sind ein Kompromiss auf möglichst hohem Niveau. Wären sie zu streng, wäre kaum ein Unternehmen bereit, ein Produkt auszeichnen zu lassen. Man kann aber sagen, dass in der Ökobilanz und Qualität nur die Topprodukte ausgezeichnet werden sollen. Je mehr Umweltzeichenprodukte nachgefragt werden, umso wertvoller wird das Label und umso strenger können die Kriterien werden. Mit dem Einkauf kann man also einiges zur Verbesserung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes beitragen. Die Richtlinie wird alle 4 Jahre überarbeitet (dem technischen Fortschritt entsprechend). Wir vom Umweltzeichen werden Ihren Fall im zuständigen Fachgremium zur Diskussion stellen. Das Ergebnis liegt aber leider nicht allein bei uns dem Verein für Konsumenteninformation (VKI).“

    NANOPARTIKEL

    Ultrafeine Partikel sind sehr klein und sehr leicht deswegen können sie mit der üblichen Messmethode (Gravimetrie) kaum nachgewiesen werden. Um Zahl und Konzentrationen von Nanopartikeln, Größenverteilungen und Emissionsraten detailliert zu ermitteln, bedarf es zusätzlich eines Partikelspektrometers. Der macht die Untersuchung - so vorteilhaft sie wäre - sehr aufwendig und relativ teuer. - Eine gewisse Orientierung gibt jedoch das Österreichische Umweltzeichen. Es fordert einen klaren Grenzwert (Vorsorgewert), dessen Einhaltung bei der Begutachtung des Produkts mittels Partikelspektrometer gemessen wird.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Erfahrung mit Samsung MFP - (Umweltzeichen/Nachhaltigkeit?)
    von reini111 am 06.10.2015 um 13:35
    Die Vergabe des Umweltzeichens an Samsung-Drucker kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Bei einem 2011 gekauften SCX5737FW Laser-Multifunktionsdrucker (NP ca. 400.-) war nach kurzem das Scharnier für den Scannerdeckel defekt. Ein winziges, verdächtig filligran wirkendes Plastiteil war gebrochen (Wert geschätzt €0,01)..leicht zu tauschen, aber lt. Vor-Ort-Servicetechniker nicht als Ersatzteil verfügbar - es wird der komplette Deckel mit Mehrfacheinzug getauscht. (lt. Servicetechniker ein sehr häufiges Problem, er hätte auch immer mehrere Ersatzdeckel im Wagen...) Nach Ende der Garantiezeit hat dann das Netzteil den Geist aufgegeben (der oft mit geplanter Obsoleszenz in Zusammenhang gebrachte Leistungskondensator war überhitzt.) = Totalschaden nach 3 Jahren..
  • Nanopartikel
    von locust am 30.09.2015 um 15:52
    Schade, dass die Ausdünstungen von Laserdruckern nicht getestet wurden. Und zwar geht es um die sogenannten Nanopartikel (Fein-, Ultrafeinstaub), die schädlich für die Gesundheit sein sollen. Deshalb sollte man nie neben einem Laserdrucker sitzen und immer auf gute Belüftung im Raum achten. Dieser Hinweis wäre im Artikel zumindest angebracht gewesen. Persönlich präferiere ich trotzdem Laserdrucker - jedoch nur, weil ich diese monatelang ausgeschaltet lassen kann, da Toner bekanntlich nicht austrocknen.
  • Laserdrucker und -Multifunktionsgeräte
    von Tiroler-Konsument am 26.09.2015 um 10:30
    Die Preisangaben für "Ersatztonerkartuchschen" wäre für den Endverbraucher auch ein hilfreiches Auswahlkriterium für oder gegen ein Gerät gewesen. Meist ist der gesamte Satz Ersatzpatronen teurer als ein neuer Drucker! Was in den Testtabellen leider gänzlich fehlt, sind Angaben zur Druckerauflösung (dpi)!
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