Doppeldotter im Ei

Alter der Legehennen entscheidend

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KONSUMENT 12/2016 veröffentlicht: 24.11.2016

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"Warum finden sich in manchen Hühnereiern statt einem Dotter gleich zwei?". Leser fragen und unsere Experten antworten – hier Mag. Nina Siegenthaler.

Mag. Nina Siegenthaler (Bild: U. Romstorfer/VKI)
Mag. Nina
Siegenthaler

Es kommt immer wieder vor, dass ein Hühnerei zwei Dotter enthält. Das sagt aber weder etwas über die Ei-Qualität noch über die Haltungsbedingungen der Hennen aus. Für die Entstehung eines Doppeldotters ist das Alter der Legehennen entscheidend. Bei jungen Tieren muss sich der Prozess der Eibildung erst hormonell einpendeln. Sie legen daher immer wieder Eier, bei denen zwei Dotterkugeln vom Eierstock in den Eileiter gewandert sind und dort zu einem einzigen Ei „verpackt“ wurden.

In großen Eiern häufiger

Da Eier mit zwei Dottern meist größer sind, finden sich Doppeldotter erfahrungsgemäß häufiger in Eiern der Größe L oder XL. Auch wer Eier direkt beim Bauern oder am Wochenmarkt kauft, hat eher Chancen auf einen Doppeldotter, da die hier angebotenen Eier oft von jüngeren Hennen stammen bzw. die Doppeldotter-Eier nicht vorab zur industriellen Weiterverarbeitung aussortiert werden.


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