Wasserhärte: Ablagerungen

Kampf dem Kalk

Seite 1 von 5

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 7/2015 veröffentlicht: 25.06.2015

Inhalt

Gegen unliebsame Kalkablagerungen, die durch hartes Leitungswasser verursacht sind, lässt sich einiges tun. Weiches Wasser ist außerdem nicht in allen Belangen besser.

Hartes Wasser kommt in Regionen vor, in denen Sand- und Kalkgesteine vorherrschen. Je nach Art des Gesteins lösen sich beim Versickern von Regenwasser Mineralien wie etwa Calcium und Magnesium im Wasser.

Der Gehalt an Calcium und Magnesium ist bestimmend für die Wasserhärte. Sie kann innerhalb derselben Region oder sogar beim selben Wasserversorger – mit verschiedenen Wasserquellen – sehr unterschiedlich sein.

Wasserversorger oder Installateur fragen

Die Wasserhärte wird üblicherweise in deutschen Härtegraden (°dH) angegeben, fachlich auch in Millimol (mmol) pro Liter, wobei ein Millimol pro Liter 5,6 °dH entspricht - Härtegrade des Wassers:

Härtegrad °dH Wassercharakteristik
1 0 bis 10 weich
2 > 10 bis 16    mittel
3 > 16 hart

Angaben zur Wasserhärte an Ihrem Wohnort erhalten Sie beim zuständigen Wasserversorger. Auch die lokalen Installateure sind kompetente Auskunftsquellen zu den regionalen Wassereigenschaften.

Kein Gesundheitsproblem

Eine hohe Wasserhärte beeinträchtigt die Qualität des Trinkwassers aus der Leitung nicht und stellt kein Gesundheitsproblem dar. Im Warmwasserbereich kann sie allerdings zu Kalkablagerungen führen, etwa auf Armaturen und Fliesen, und sie kann die Funktionsfähigkeit von Geräten sowie Wasserleitungsinstallationen beeinträchtigen.

Es gibt einige einfache Mittel und Maßnahmen, um unliebsame Kalkablagerungen zu verringern oder zu verhindern.

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

KONSUMENT-Abo

52 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

KONSUMENT-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
3 Stimmen

Kommentare

  • Alternative zu Essigsäure
    von danchris am 21.07.2015 um 15:49
    Ich nehme anstatt Essig liebe Zitronensäure (im Supermarkt in kristalliner Form üblicherweise im Regal mit den Backzutaten zu finden), schon aufgrund des wesentlich angenehmneren Geruches und der Geschmacksneutralität z.B. bei Wasserkochern.
  • an: F/O, Wasserhärte
    von REDAKTION am 15.07.2015 um 10:58
    Entscheidend ist hier die Carbonathärte – nur aus dieser wird Kesselstein gebildet. Ihr KONSUMENT-Team
  • an: F/O, Wasserhärte
    von REDAKTION am 14.07.2015 um 15:43

    Wir haben Ihre Frage an unsere Fachabteilung übermittelt. Bitte noch um etwas Geduld, der zuständige Experte ist derzeit auf Urlaub.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Wasserhärte
    von F/O am 25.06.2015 um 19:18
    In meinem Fall sind zwei Werte angegeben: Gesamthärte: 20,7 dH° und Carbonathärte: 16,6 dH°. Ich denke man geht immer von der Gesamthärte aus?
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo