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Trinkwasser: Testen Sie Ihr Wasser!

ACHTUNG - AKTION ABGELAUFEN!

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KONSUMENT 3/2019 veröffentlicht: 28.02.2019, aktualisiert: 01.03.2019

Inhalt

Eine spezielle Gelegenheit, exklusiv für unsere Leser: Lassen Sie Ihr Trinkwasser kostengünstig auf Pestizide, Nitrat & Co testen!

Achtung: Die Aktion ist abgelaufen! Aktuell ist kein KONSUMENT-Trinkwassertest erhältlich.

Bild: leungchopan / shutterstock.com

Wasser ist Leben. Wasser ist Gesundheit. Wasser ist ein hochemotionales Thema. Und leider wird mit dem Lebenselixier häufig auch Schindluder getrieben. So z.B. rund um den Weltwassertag am 22. März, wenn die Österreicherinnen und Österreicher unadressierte Post bekommen: Werbung von auf seriös getrimmten Testlabors, die den Privathaushalten dringend einen Trinkwassertest nahelegen – denn um die Qualität des heimischen Leitungswassers sei es alles andere als gut bestellt.

Panikmache unangebracht

Diese Panikmache ist nicht angebracht. Im Großen und Ganzen ist das österreichische Trinkwasser von sehr hoher Güte. Welchen Ansprüchen es genügen muss, ist gesetzlich genau geregelt. So steht z.B. in der Trinkwasserverordnung geschrieben, "dass Trinkwasser geeignet sein muss, ohne Gefährdung der menschlichen Gesundheit getrunken oder verwendet zu werden". Die (kommunalen) Wasserversorger müssen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung das Wasser regelmäßig prüfen und die Versorgungsanlagen überwachen.

Prüfen Sie selbst!

Speziell in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung und viel Industrie ist unbelastetes Trinkwasser aber auch in Österreich keine Selbstverständlichkeit – in speziellem Maße für Konsumenten, die sich mit Brunnenwasser selbst versorgen. Das kann, je nach Region, bis zu 20 Prozent der Bevölkerung sein.

Rund 85 Prozent der Österreicher verwenden Leitungswasser direkt zum Trinken und Kochen. Da ist Vertrauen gut, Kontrolle besser. Deshalb haben wir in Kooperation mit der AGES ( Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) einen für die KONSUMENT-Community exklusiven, kostengünstigen Trinkwassertest zusammengestellt. Wir möchten unseren Lesern die Möglichkeit geben, selbst zu überprüfen, ob sich in ihrem Trinkwasser unerwünschte Stoffe wiederfinden. Insbesondere war uns wichtig, einen kompetenten Laborpartner zu finden. Das ist uns mit der AGES gelungen.

 

Maßgeschneiderter Test

Eine umfassende Trinkwasseranalyse gemäß Trinkwasserverordnung kostet bei der AGES normalerweise mehrere hundert Euro. Sich so einen Test zu leisten, davor schrecken dann doch viele zurück – und versuchen ihr Glück vielleicht bei einem der günstigeren, aber leider auch unseriösen Anbieter. Gemeinsam mit den Kollegen der AGES haben wir nun einen maßgeschneiderten Test zusammengestellt, der für KONSUMENT-Leser nur 160 Euro kostet. Abonnenten bekommen den Test zum Vorzugspreis von 140 Euro im Abo-Scheck (Details siehe "So funktioniert's").

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Kommentare

  • Wassertest - wozu?
    von frei1 am 25.03.2019 um 11:04
    Hm, Sie sind der Meinung, dass ihre Gemeinde bzw. das Wasserversorgungsunternehmen Ihnen persönlich einen Brief schreibt, dass das Wasser, das aus ihrem Wasserhahn kommt, überhöhte Werte aufweist?

    Und wissen Sie, was alles der Wasserversorger bei seinen Tests überprüft? Und wo wird er es "veröffentlichen"?

    Unserer Wasseranlage werden z.B. regelmäßig Korrosionsschutzmittel zugeführt um Wasserleitungen zu "schützen". Ich weiß, dass auch die Dosierung von diesem Mittel höher ist als am Datenblatt ausgewiesen und empfohlen ist. Ich persönlich trinke dieses Wasser nicht. Bin aber froh, dass ich das Wasser - das Wasser, das aus MEINEM Wasserhahn rauskommt - überprüfen kann. Das ist mir persönlich das Geld wert.

    MfG

  • Wassertest - wozu?
    von multitude am 22.03.2019 um 20:05
    Soweit ich weiß, ist jede Gemeinde bzw. jedes Wasserversorgungsunternehmen gesetzlich verpflichtet regelmäßig das Trinkwasser auf etwaige Verunreinigungen - wie z. B. Nitrat - zu testen und die Testergebnisse auch zu veröffentlichen.
    Wozu soll ich dann um 140€ selbst noch einen solchen Test durchführen, der ohnehin vom Wasserversorger gemacht werden muss?